Einsatzberichte 2006
Nr.

Datum

Zeit

Bericht

Dauer in Stunden

Fotos

56 11.11. 17:15 Umzugsbegleitung am Martinstag für die kath. Kirche 1  
55 06.11. 10:00 Auslaufen von Benzin und Öl nach Verkehrsunfall auf der BAB7 AS Egestorf (5 Sack Ölbindemittel) 0,75  
54 27.10. 14:20 Frau nach VU auf A 7 eingeklemmt

Zu einem schweren Unfall auf der A 7 kam es am Freitagnachmittag, den 27.10.2006 gegen 14.20 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope. Eine 47jährige Frau aus Alfeld war mit ihrem Renault Megané auf der Fahrbahn in Richtung Hamburg unterwegs. Aus noch nicht geklärten Gründen kam der Wagen bei Kilometer 30,5 von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Anschließend schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn, kippte auf die Fahrerseite und blieb anschließend etliche Meter weiter quer auf dem Standstreifen liegen. Da die Frau mit ihrem Arm zwischen PKW und Fahrbahndecke eingeklemmt wurde, rückte die Freiwillige Feuerwehr Egestorf zur Befreiung der Frau aus. Die schon wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrwehrleute konnten die 47jährige mit dem Hydraulischen Rettungsgerät sowie Lufthebern schnell aus ihrem Fahrzeug befreien. Nach einer umfangreichen notärztlichen Versorgung kam die Frau mit lebensbedrohlichen Verletzungen in die Asklepios Klinik nach Harburg. Der ebenfalls mit im Auto befindliche unverletzte Hund wurde von einer Polizeistreife nach Winsen / Luhe ins Tierheim zur Unterbringung gefahren.
Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei Thieshope auf rund 10.000 Euro. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
                           Fotos und Bericht: Arne Behrens

1


53 07.10. 19:00 Schornsteinbrand, Egestorf Alte Dorfstraße 1  
52 03.10. 14:50 Baum auf Straße, Egestorf Alte Dorfstraße 0,5  
51 30.09. 18:30 ÖEL Alarmübung 1,5  
50 16.08. 18:40

Alarmübung in Schätzendorf

Am 16. August 2006 fand eine Alarmübung in Schätzendorf statt. Um 18.54 Uhr gab es Alarm für die Feuerwehren Egestorf, Sahrendorf/Schätzendorf und dem Einsatzleitwagen Hanstedt. In der Strasse zum Winterberg wurde ein Wohnhausbrand angenommen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich jedoch heraus, das in dem Gebäude noch sieben Personen vermisst werden. Umgehend wurden die Feuerwehren Evendorf, Undeloh, Nindorf und Ollsen nachalarmiert. Während die Wehren Egestorf und Sahrendorf/Schätzendorf mit dem Aufbau der Wasserversorgung begannen, waren die Atemschutzgeräteträger dabei die sieben vermissten Personen zu suchen. Nach relativ kurzer Zeit waren die Personen gefunden und konnten versorgt werden. Ebenso wurde die Wasserförderung über längere Wegstrecken von der ca. 600m entfernten Aue sowie einem unterirdischen Löschwasserbehälter in der Strasse Hämpstraat, ca. 800m entfernt, geübt. In dem Wohngebäude konnte realistisch geübt werden, da es leer stand und in den nächsten Tagen abgerissen werden soll. Hierbei konnten sogar Türen aufgebrochen werden. Bei der Abschlussbesprechung wurde besonders auf die kurzen Ausrückzeiten der Wehren hingewiesen. Die Übung ist laut Kreis- & Gemeindebrandmeister gut abgelaufen, auch die Zusammenarbeit der Wehren untereinander sowie die Absprache der einzelnen Führungskräfte hat zu einem sehr guten und zügigen Übungsverlauf beigetragen.            Fotos und Bericht: Arne Behrens

2



49 12.08. 14:00

Gras- und Waldband

Zu einer brennenden Grasfläche wurde am Samstagnachmittag, den 12.08.06, gegen 14.00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Als das erste Fahrzeug der Wehr Egestorf an der Einsatzstelle zwischen Egestorf und Lübberstedt eintraf, hatte sich das Feuer sehr rasant ausgebreitet. Das Feuer war nun mittlerweile sogar auf die am Waldrand abgelegten Rundballen übergegriffen sowie auf das Waldstück selber. Während die ersten Feuerwehrleute sofort versuchten, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen, wurden zusätzlich weitere Kräfte aus den Wehren Evendorf, Sahrendorf- Schätzendorf hinzualarmiert. Ebenfalls nachalarmiert wurden das Tanklöschfahrzeug der Wehr Garlstorf sowie der Einsatzleitwagen der Wehr Hanstedt.

Trotz des schnellen Ausbreitens des Feuers, gelang es den gut 50 Einsatzkräften innerhalb kürzester Zeit, die Einsatzstelle unter Kontrolle zu bekommen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute noch von Landwirten die mit einem Trecker und Frontlader die Rundballen auseinander fuhr sowie von einem Trecker mit einem Güllewagen, der zusätzliches Wasser zur Einsatzstelle brachte.

5 Kameraden wurden von Wespen gestochen, die ein  Nest in den Rundballen hatten.

Insgesamt fielen über 8000 Quadratmeter Grasfläche, ca. 300 Quadratmeter Wald und an die 20 Rundballen dem Feuer zum Opfer. Nach gut zwei Stunden war das Feuer gelöscht. Die weiteren Nachlöscharbeiten sowie Brandwache übernahm die Freiwillige Feuerwehr Lübberstedt. Wie hoch der Schaden ist und wie das Feuer ausbrach, steht noch nicht fest.

Fotos und Bericht: Arne Behrens

2,5






48 05.08. 19:00 Umzugsbegleitung 2  
47 30.07. 12:00 Umzugsbegleitung 2,5  
46 29.07. 08:00 Umzugsbegleitung 4  
45 28.07. 19:00 Umzugsbegleitung; 1x Erste Hilfe geleistet 3  
44 26.07. 19:25 PKW-Brand auf der BAB7, Garlstorf > Egestorf 0,75  
43 23.07. 16:55 Sollte Gras brennen Ahornweg beim Sportplatz; Einsatz nicht erforderlich. Es war nur Sprühnebel einer defekten Leitung von einer Bewässerungsanlage. 0,25  
42 20.07. 19:45 Einrichten der ÖEL weil laut Angabe ein >>Unwetter<< kommen sollte. Wo war es denn??? Bei uns waren 2,5 mm Regen!!! Also Einsatz nicht erforderlich. 1,5  
41 19.07. 08:10 PKW-Unfall auf der BAB7 Evendorf > Bispingen. Wir steuten dort ausgelaufenes Öl und Benzin mit Bindemitteln ab. 0,75  
40 18.07. 16:20 Erste Hilfe Einsatz: Allergische Reaktion nach Instektenstich im Schwimmbad Egestorf 0,5  
39 18.07. 14:00 PKW-Brand auf der BAB7, Evendorf > Bispingen 1  
38 18.07. 10:15 Mittelstreifenbrand auf der BAB7 Garlstorf > Thieshope 0,75  
37 16.07. 17:45
Brennt Getreidefeld bei Egestorf

Zu einem größeren Feuer kam es am Sonntagnachmittag, den 16.07.2006 in Egestorf. Hier war am Ortsausgang Egestorf in Richtung Sudermühlen ein Getreide- und Stoppelfeld in Flammen aufgegangen. Der Besitzer war gerade dabei das letzte Drittel des Feldes mit seinem Mähdrescher abzumähen, als dieser am anderen Ende des Feldes das Feuer entdeckte. Wenige Minuten später waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Egestorf, Evendorf und Hanstedt an der Einsatzstelle, konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bekommen und ablöschen. Hierzu wurden diverse C- Strahlrohre und Feuerpatschen eingesetzt. Unterstützung kam noch vom Besitzer, der sein Mähdrescher schnell in Sicherheit brachte und einen den Trecker mit einem Grubber holte, um vor dem Feuer eine Schneise über das Stoppelfeld zufahren. Das sich rasend schnell ausbreitende Feuer hatte insgesamt eine Fläche von 100 Metern x 500 Metern vernichtet. Nach 45 Minuten war das Feuer endgültig gelöscht und die drei Wehren konnten anschließend wieder einrücken. Wodurch das Feuer entstand steht noch nicht fest. Die Schadenshöhe wird vom Landwirt auf 1200 Euro geschätzt.

Bericht & Fotos Arne Behrens SG-PW Hanstedt

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36 14.07. 03:00

Kopfüber im Fahrzeug eingeklemmt 

Kopfüber in seinem Mercedes Sprinter eingeklemmt war ein 32jähriger Mann nach einem schweren Unfall auf der A7 bei Thieshope. Kurz vor 3.00 Uhr Morgens war der Mann aus noch nicht geklärten Gründen, zwischen Garlstorf und Thieshope bei Km 28, seitlich gegen eine Sattelzugmaschine gefahren und anschließend auf einen zweiten Sattelzug aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der aus Uelzen stammende Mercedes Sprinter und walzte dabei mehrere Meter Leitplanke nieder. Anschließend blieb das Wrack auf dem Kopf liegen. Der 32jährige Mann wurde dabei in seinem Sitz vom Armaturenbrett schwer eingeklemmt. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Egestorf musste zur Befreiung des Mannes das schwere Hydraulische Rettungsgerät einsetzen.

Nach rund einer halben Stunde gelang es den ansprechbaren Mann aus seinem Wrack zu befreien.Er wurde anschließend mit einem Rettungswagen ins Allgemeine Krankenhaus Harburg zur weiteren Behandlung gefahren. Wie schwer seine Verletzungen sind, steht noch nicht fest. Ebenfalls nicht feststehend ist die Schadenshöhe. Nach der Befreiung des Mannes musste auch noch eine Tür zum Laderaum geöffnet werden, wobei die Egestorfer Feuerwehrleute und Thieshoper Polizeibeamte feststellten, daß sich neben medizinischer Post auch noch mehrere medizinische Sauerstoffflaschen im Fahrzeug befanden. Alle Flaschen waren aber heil geblieben, wodurch keine weitere Gefahr mehr von ausging.  Für die Dauer der Rettungs- sowie der Bergungsarbeiten mußten zwei Fahrspuren der A7 in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt werden

Bericht & Fotos Arne Behrens SG-PW Hanstedt

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35 10.07. 15:30 Chlorgas-Austritt in Hanstedt

Zu einem Gefahrgutunfall kam es am Montagnachmittag, den 10.07.2006, auf dem Gelände des Fachkrankenhauses am Hansenbarg zwischen Hanstedt und Quarrendorf. Kurz vor 15.00 Uhr entdeckten Mitarbeiter des Fachkrankenhauses, daß durch einen technischen Defekt an einer Pumpe eine kleine Menge Chlor ausgetreten war. Da die Pumpe in einem Sicherheitsbereich lag wurde ein größeres Auslaufen verhindert. Die Mitarbeiter des Fachkrankenhauses reagierten sofort, schalteten die Pumpe aus und verdünnten das ausgelaufene Chlor mit größeren Mengen Wasser in dem Überlaufbecken im Sicherheitsbereich. Die alarmierten Feuerwehren aus Hanstedt und Egestorf sicherten die Einsatzstelle, belüfteten die Kellerräume mit einem Druckbelüfter und nahmen das Chlor- Wassergemisch mit speziellem Bindemittel auf. Anschließend schaufelten die Feuerwehrleute es in einen speziellen Behälter für Gefahrgüter. Nachdem das Chlor- Wassergemisch aufgenommen war, wurde der Sicherheitsbereich noch gründlich mit Wasser gespült und Messungen zur der Chlor-Konzentration durchgeführt. Während der Arbeiten in den Kellerräumen mussten sechs Feuerwehrleute unter schweren Atemschutzgeräten vorgehen. Von der Verwaltung des Fachkrankenhauses Hansenbarg wurde sofort nach Bekannt werden des Unglücks das Schwimmbecken aus Sicherheitsgründen bis zur Reparatur der Pumpe gesperrt. Für die Patienten des Fachkrankenhauses bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt und Egestorf konnten nach eineinhalb Stunden die Arbeiten beenden und wieder einrücken. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest.

Bericht & Fotos Arne Behrens SG-PW Hanstedt

1



34 09.07. 16:45 Baum auf Straße in Egestorf, Ostende 0,75  
33 07.07. 18:00 Wespennest im Orthhof entfernt 0,5  
32 06.07. 22:15
 

Schweres Sommergewitter zieht über den Landkreis

 
Harburg – mehr als 300 witterungsbedingte Einsätze – Jesteburg und Asendorf im wahrsten Sinne des Wortes „abgesoffen“          Siehe www.lkharburg-feuerwehr.de
 
2,25  
31 06.07. 22:15 Einrichten der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL) 2,25  
30 24.06. 19:00 Brandsicherheitswache bei der Oldienight 5,5  
29 18.06. 19:58 PKW-Unfall mit einngeklemmter Person auf der BAB 7 Egestorf > Garlstorf. Die Person war vor unserem Eintreffen schon befreit. Wir halfen bei der Erstversorgung, klemmten die Batterie ab und streuten Öl und Benzin mit Ölbindemittel ab.

Im Einsatz zwei RTW; F.F. Egestorf und der Christoph 29 aus Hamburg. (Anmerkung: Der Rettungshubschrauber ist in grün, da es eine Ersatzmaschine war. Sonst ist er Orange)

1



28 18.06. 10:30 Umzugsbegleitung Katholische Kirche 2  
27 12.06. 17:40 PKW-Brand auf der BAB 7 zwischen Evendorf und Bispingen 1  
26 02.06. 15:15 PKW-Brand auf der BAB 7  AS Egestorf > Evendorf 0,5  
25 01.06. 20:45

Haus drohte einzustürzen

Am späten Donnerstagabend, den 01.06.06, ereignete sich in der Ortschaft Evendorf ein schweres Unglück, wobei ein Haus jetzt schwer einsturzgefährdet ist. Aus noch nicht geklärten Gründen war plötzlich bei einem Wohnhaus die Giebelwand eingestürzt. Die gegen 20.00 Uhr alarmierte Freiwillige Feuerwehr Evendorf war mit insgesamt 25 Einsatzkräften sofort zur Stelle, um Abstützmaßnahmen einzuleiten. Zusätzlich wurde noch der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf und das THW Stelle mit schwerem Gerät zu Hilfe gerufen. Auch von einer Zimmerei aus dem Nachbarort Hörpel rückten Zimmermänner mit Material an, um bei den Abstützmaßnahmen zu helfen.
Nachdem die Abstützmaßnahmen abgeschossen waren, halfen die Einsatzkräfte, das gesamte Mobiliar aus dem Doppelhaus zu holen.Ein herbeigerufener Statiker stellte anschließend fest, daß das Haus, in so einem schwer beschädigtem Zustand ist, daß es bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar ist. Auch für die Einsatzkräfte von der Feuerwehr sowie Technischen Hilfswerk war es aus Sicherheitsgründen unmöglich, weitere Sicherungsmaßnahmen am Gebäude vorzunehmen. Die Bewohner des Hauses wurden glücklicherweise nicht verletzt. Wie hoch der Schaden ist, muß jetzt von einem Sachverständigen geklärt werden.

Bericht & Fotos Arne Behrens SG-PW Hanstedt

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24 22.05. 20:15 PKW-Brand auf der BAB 7 Evendorf > Egestorf > 0,5  
23 05.05. 12:40 Grausamer Einsatz nach Viehlastwagenunfall auf der BAB 7 zwischen Evendorf und Bispingen

Zu einem sehr schwierigen und grausamen Einsatz kam es am Freitagnachmittag, den 05.05.2006 gegen 12.45 Uhr auf der Bundesautobahn A7 zwischen Evendorf und Bispingen.

Ein in Richtung Hannover fahrender Viehsattelzugfahrer mit 190 Schweinen auf der Ladefläche, verlor nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Fallingbostel durch einen Reifenplatzer, gut 1000 Meter vor dem Rastplatz Brunautal, die Kontrolle über das schwere Gefährt und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Neben dem Standstreifen kippte der Sattelzug auf die Seite und der LKW Fahrer stürzte dabei so unglücklich in seinem Fahrerhaus, daß er mit schweren Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Die 190 Schweine in 15 Buchten auf drei Ebenen stürzten in jeder Bucht auf drei Quadratmeter Fläche.

Jedes Schwein hatte sein Schlachtgewicht von 110 Kilo bis 120 Kilo erreicht. Die Schweine, die unten lagen, wurden zum größten Teil von ihren Artgenossen erdrückt oder erstickten. Da die Kühlung des Sattelzuges durch den Unfall ausgefallen war, stiegen die Temperaturen durch die starke Sonneneinstrahlung in dem Sattelzug um das Vielfache an.

Die erst wegen einem „ Auslaufen Klein “ alarmierten Kräfte der Wehr Egestorf konnten das Auslaufen klein schnell abhandeln. Gleichzeitig versuchten andere Kräfte der Wehr Egestorf den eingeklemmten Schweinen mehr Frischluft zu verschaffen. Dazu wurde mit Hilfe des Hydraulischen Rettungsgerätes und Hebekissen das große Ladetor am Heck unter großen Mühen der Einsatzkräfte geöffnet.

Ein Herauslassen der Schweine war an der Einsatzstelle nicht möglich, da sie sonst unkontrolliert durch die Gegend gelaufen wären und ein Einfangen nicht mehr möglich gewesen währe.
Anschließend mussten die Einsatzkräfte aus Egestorf auf einen anderen Viehlastwagen warten. Dazu musste aber die A7 in beiden Richtungen voll gesperrt werden, falls beim Verladen der noch lebenden Tiere welche auf die Fahrbahn springen sollten.

Erst gegen 15.00 Uhr konnte die Aktion starten. Zur Unterstützung der Wehr Egestorf wurden die an der Autobahn gelegenen Freiwilligen Feuerwehren, aus dem Landkreis Soltau Fallingbostel, aus Volkwardingen, Hörpel und Behringen nachalarmiert. Insgesamt 64 Feuerwehrleute mussten unter sengender Sonne, sehr lautem Quieken und beizendem Gestank des Urins und Kots der Schweine, die völlig durcheinander liegenden Tiere einzeln aus dem Transporter holen.

Die Amtstierärztin Frau Dr. Siebert aus dem Landkreises Harburg sowie der Tierarzt Dr. Ernst aus Hanstedt mussten dann die nicht mehr überlebensfähigen Schweine von den Qualen
mit einer Spritze befreien. Nur 65 Tiere konnten die Einsatzkräfte lebend befreien und in den bereitstehenden LKW verladen.

Die anderen 125 toten Tiere mussten von den Feuerwehrleuten mühsam mit Seilen und teilweise mit Unterstützung eines Radladers aus dem engen Transporter gezogen werden. Mit einem zweiten großen Radlader wurden anschließend die toten Kadaver in einen bereitgestellter Container einer Abdeckerei verladen.

Erst gegen 18.15 Uhr konnte das letzte Schwein aus dem Sattelzug geholt werden und der Einsatz damit beendet.
Während der dreistündigen Vollsperrung staute sich der Verkehr in beiden Richtungen über etliche Kilometer. Zwischen der Auffahrt Evendorf, wo der Verkehr abgeleitet wurde, staute sich der Verkehr sogar bis kurz vor der 15 Kilometer entfernten Anschlussstelle Thieshope. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest.

Während die Fahrbahn gegen 18.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben wurde, musste die Fahrbahn in Richtung Hannover noch für die Bergung des LKW’s für noch weitere zwei Stunden voll gesperrt bleiben.
Bericht & Bilder: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
6






22 04.05. 15:10 PKW-Brand auf der BAB 7 Garlstorf > Thieshope 1,25  
21 03.05. 20:30 Feuer Osterfeuerplatz Sahrendorf. Mit FF Schätzendorf.        Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder!!! 1,5  
20 02.05. 19:30 Brannte Holzrückemaschine im Naturschutzgebiet Undeloh > Ehrhorn. Im Einsatz FF Egestorf, FF Undeloh, FF Wesel, TLF u.  ELW Hanstedt und FF Ehrhorn-Wintermoor. 1  
19 27.04. 16:10 PKW Brand auf der BAB A7 Evendorf > Bispingen. Bei unserem Eintreffen war das Feuer schon gelöscht. Die FF Evendorf wurde ebenfalls zu diesem Einsatz alarmiert. 0,75  
18 20.04. 17:50 Ein lebensgefährlich verletzter Mann und eine leichte verletzte Frau sowie ein stark geschockter LKW- Fahrer sind die Bilanz eins schweren Unfalls auf der BAB 7 an der Anschlussstelle Egestorf.

Aus noch nicht geklärten Gründen war gegen 17.45 Uhr ein schwarzer SEAT, aus Hannover stammend, Kurz vor der AS Egestorf auf einen Containersattelzug aufgefahren. Die Rettungsleitstelle alarmierte nach bekannt werden, umgehend die Freiwillige Feuerwehr Egestorf sowie einen Notarzt und einen Rettungswagen.
In den ersten Meldungen waren zwei Personen in einem Fahrzeug eingeklemmt und das Fahrzeug sollte dazu noch berennen. Ersthelfer konnten aber das Entstehungsfeuer mit Pulverlöschern niederschlagen und ablöschen. Anschließend gelang es ihnen sogar noch vor Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf die zwei Personen aus dem völlig zerstörten Fahrzeug zu befreien und                                           in Sicherheit bringen.
Die Feuerwehrleute übernahmen anschließend bis zum Eintreffen des Notarztes die Erstversorgung der beiden PKW- Insassen uns sicherten die Einsatzstelle ab. Während die Beifahrerin mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus nach Salzhausen gebracht werden konnte, musste der Fahrer des SEAT nach umfangreicher Erstversorgung durch den Notarzt mit dem ADAC- Rettungshubschrauber Christoph 19 in die Universitätsklinik nach Hamburg Eppendorf geflogen werden.
Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen schweren Schock.
Polizeibeamte der Wache Thieshope versuchen nun mit Hilfe eines Gutachters zu klären, wie es zu diesem schweren Unfall kam. Der beteiligte Container- Sattelzug wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer am Auflieger beschädigt, und das so, daß er aus Sicherheitsgründen seine Fahrt nicht weiter fortsetzen konnte.
Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. Während der Rettungsarbeiten und Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn in Richtung Hannover für fast eine Stunde voll gesperrt werden.

(Bericht & Bilder: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt)

1,25




17 15.04. 19:00 Osterfeuer Brandsicherheitswache 3  
16 11.04. 20:55 Schornsteinbrand in Undeloh. Im Einsatz waren die Wehren aus Egestorf, Hanstedt, Undeloh und Wesel 0,75  
15 05.04. 20:30 Schornsteinbrand im Döhler Kirchweg 2  
14 29.03. 02:30 Zu einem tödlichen Unfall kam es in den Nachtstunden von Dienstag auf Mittwoch. Nach ersten Polizeiermittlungen prallte ein Sattelzug gegen 2.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Bispingen auf einen weinroten Mercedes Benz. Dieser soll laut Polizei unbeleuchtet auf dem rechten Fahrstreifen gestanden haben.              Der Mercedes wurde anschließend in die rechte Leitplanke geschleudert und der Fahrer in seinem Wrack eingeklemmt. Der aus Berlin stammende LKW kam nach dem Aufprall ins Schleudern und stürzte auf die Fahrerseite und legte sich komplett quer auf die A7 in Richtung Hannover. Der Fahrer konnte von Erst- Helfern schwer verletzt aus seinem Fahrerhaus gerettet werden.
Für den Mercedes- Fahrer hingegen kam jede Hilfe zu spät. Die Notärztin konnte nur noch den sofort eingetretenen Tod des Mannes feststellen, dessen Identität bislang immer noch unbekannt ist.Egestorfer Feuerwehrleute, die mit vier Fahrzeugen und 19 Mann an der Einsatzstelle waren, bargen den Mann aus dem Fahrzeug und sicherten die Einsatzstelle.
Um sicherzustellen, daß keine weitere Person in dem verunfallten PKW gesessen hatte, wurde ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert.
Der Polizeihubschrauber Phönix überflog mehrfach die Einsatzstelle sowie die nähere Umgebung ab, ohne eine weitere Person zu finden.
Die Autobahn A7 in Richtung Hannover war bis zur Bergung des LKW bis zum Mittag voll gesperrt.
Die Schadenssumme steht bis zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht fest.                                                                                                       (
Bericht & Bilder: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt)
2



13 11.03. 12:48 PKW-Unfall mit eingeklemmter Person auf der BAB 7  Egestorf > Garlstorf  km35. Die Person war bei unserem eintreffen bereits befreit. 0,5  
12 11.03. 10:43 PKW-Unfall mit eingeklemmter Person auf der BAB 7 AS Egestorf Richtung Hannover. Die Person war bei unserem eintreffen bereits befreit. 1


11 10.03. 20:00 Sollte LKW auf der BAB 7 Garlstorf > Egestorf brennen. Keinen brennenden LKW gefunden 0,5  
10 28.02. 09:30 PKW-Unfall mit eingeklemmter Person auf der BAB 7 Evendorf > Bispingen. Einsatz nicht mehr erforderlich. 0,5  
9 25.02. 09:15 Brandgeruch im Soderstorfer Weg. (Es war Brenntag) Kein Einsatz erforderlich. 0,5  
8 20.02. 10:02

PKW-Brand auf der BAB 7 AS-Garlstorf > Hannover

0,5  
7 17.02. 10:00

Auslaufen von Dieselkraftstoff auf dem Egestorfer Dorfplatz

0,5  
6 16.02. 16:15

Brannten Forstabfälle bei der alten Schuttkuhle im Sudermühler Weg (Egestorf)

0,75  
5 01.02. 12:55

Busbrand BAB 7 Egestorf > Garlstorf

0,5  
4 25.01. 23:50

Unterstützung der FF-Bispingen beim LKW-Einsatz

1  
3 25.01. 22:30

Zu einem schweren Unfall mit insgesamt sieben LKW und einem PKW kam es in den späten Abendstunden des Mittwochs. Gegen 22.15 Uhr kam es 1000 Meter vor der Abfahrt Evendorf in Richtung Hannover auf der A7 zu einem Unfall zwischen zwei LKW, worauf ein dänischer PKW folgte. Auf einen dritten LKW fuhr dann anschließend mit hoher Geschwindigkeit ein vierter LKW aus Rotenburg/Wümme. Dabei wurde der Fahrer des vierten LKW so schwer eingeklemmt, daß dieser noch im Fahrerhaus verstarb. Nachfolgende PKW- Fahrer sowie weiter LKW erkanten dann die Gefahr vor ihnen und konnten sicher anhalten.
Der sich dann schnell aufbauende Stau war schon auf ca. einen Kilometer angewachsen, als zwei LKW ebenfalls aus noch nicht geklärten Gründen am Stauende nach links in die Mittelleitplanke fuhren. Beide LKW durchbrachen die Mittelleitplanke, fuhren anschließend über alle drei Fahrspuren der Gegenfahrbahn und brachten ihre Gefährte in der Böschung der A7 in Fahrtrichtung Hamburg zum stehen. Ein Siebter LKW, der aus Richtung Hannover kam, fuhr durch die Trümmer der beiden Fahrbahnwechsler und beschädigte seine Reifen erheblich. Der Fahrer des siebten LKW konnte sein Gefährt, trotz geplatzten Vorderreifen, noch sicher auf dem Standstreifen zum Stehen bringen.
Da bei den Einsatzleitstellen der Landkreise Harburg und Soltau- Fallingbostel unterschiedliche Notrufe aufliefen, wurden von der ELZ des Landkreises Harburg und von der Soltauer Einsatzleitzentrale die Freiwilligen Feuerwehren aus Egestorf und Bispingen alarmiert. Während Bispinger Feuerwehrleute sich um die beiden verunglückten LKW kümmerten, die durch die Mittelleitplanke brachen und zudem große Mengen Diesel verloren, mussten die Egestorfer Feuerwehrleute den schwer in seinem Fahrerhaus eingeklemmten und verstorbenen LKW- Fahrer befreien.
Hierzu musste das Fahrerhaus mit einem Greifzug gesichert werden. Anschließend zogen die Einsatzkräfte mit dem Rüstwagen der Wehr Egestorf den dritten LKW von dem Vierten ein Stück ab. Erst jetzt gelang es den Feuerwehrleuten an den verunfallten Mann zu gelangen. Ein verletzter LKW- Fahrer wurde ins Krankenhaus transportiert. Alle weiteren beteiligten Personen kamen mit einem großen Schrecken davon.
Was der Auslöser für den Unfallverlauf war, versucht die Autobahnpolizei Thieshope jetzt mit einem Sachverständigen zu klären.
(
Bericht & Bilder: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt)

3,5



2 23.01. 08:45 PKW-Brand auf der BAB 7 Garlstorf > Thieshope 1,25  
1 05.01. 09:53 Am Donnerstagmorgen, den 05.01.2006 ereignete sich auf der alten Dorfstraße in Egestorf ein folgenschwerer Verkehrsunfall bei dem eine 20 jährige Frau aus Evendorf im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Aus noch nicht, von der Polizei, ermittelten Gründen kam die junge Frau mit ihrem VW Passat am Ortseingang von Egestorf nach links von der Fahrbahn und prallte mit der Fahrerseite, in Höhe des Fußraumes, gegen einen Baum und durchbrach dabei auch den Zaun des angrenzenden Grundstückes. Die Evendorferin wurde dabei so stark im Fahrzeug eingeklemmt, dass es den alarmierten Einsatzkräften der Egestorfer Feuerwehr erst nach rund eine dreiviertel Stunde gelang, sie zu befreien. Hierzu wurde mit dem Hydraulischen Rettungssatz das Fahrzeug zu großen Teilen auseinander geschnitten. Während die Egestorfer Feuerwehrleute die Frau herausschnitten, wurde sie von einem Notarzt versorgt. Hierzu war ein Rettungswagen und zwei Sanitäter sowie der Bundeswehr Rettungshubschrauber SAR 71 aus Hamburg mit dem Notarzt vor Ort. Die junge Frau wurde nach der erfolgreichen Befreiung anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Buchholz gebracht. Die Polizei Salzhausen gibt die Schadenssumme mit insgesamt 3.500 Euro an. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Alte Dorfstraße in Egestorf für ca. eineinhalb Stunden voll gesperrt. (Bericht & Fotos Arne Behrens) 1,5