Einsatzberichte 2008
Nr.

Datum

Zeit

Bericht

Dauer in Stunden

Fotos

41 23.12. 01:20 DHL Paket- LKW verunglückte auf A7

Ein mit Weihnachtspaketen beladener DHL – LKW aus dem Müritz-Kreis verunglückte in der Nacht von Montag auf Dienstag. Der Gliederzug war auf der A7 in Richtung Hamburg unterwegs, als dieser zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Ramelsloh aus noch nicht geklärten Gründen von der Fahrbahn abkam und in den Seitenraum der A7 fuhr. Hier stürzte er anschließend einen kleinen Hang herunter.

Der 28jährige Fahrer wurde bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt. Da bei dem LKW der Dieseltank aufriss, wurde die Freiwillige Feuerwehr Brackel und der Gerätewagen Gefahrgut sowie der Rüstwagen der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf zu der Einsatzstelle alarmiert. Hier mussten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle ausleuchten und ca. 200 Liter Diesel abpumpen sowie kleine Mengen mit Ölbindemittel abstreuen und auffangen. Geschätzt wird, daß ca. 100 Liter schon in den Boden versickert waren.

Die dreispurige Autobahn in Richtung Hamburg war für die Dauer der Bergungsarbeiten nur zweispurig und zeitweise nur einspurig befahrbar.

Der Schaden wird von der Polizei mit ca. 100.000 Euro angegeben. Der LKW- Fahrer musste trotz seiner Unverletztheit zu einem Arzt gebracht werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Laut Autobahnpolizei wurde ein Atemalkoholwert von 1,23 Promille festgestellt.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1

40 30.11. 21:15 BAB 7 Egestorf > Garlstorf. Sollte Pkw brennen, war jedoch nur ein Motorplatzer. 0,5  
39 22.11. 11:15 Unterstützung FF Sahrendorf-Schätzendorf bei Absperrmaßnahmen 5,5  
38 17.11. 04:10 Sollte Pkw auf der BAB 7 Evendorf > Bispingen brennen. Das Fahrzeug stand jedoch noch vor der AS Bispingen Fahrtrichtung Norden. Der Brand wurde durch die FF Bispingen gelöscht. 0,75  
37 11.11. 17:00 Umzugsbegleitung 1,0  
36 11.10. 08:50

Große Waldbrandeinsatzübung in der Lüneburger Heide

Eine besondere Großübung fand am Samstag, den 11.10.2008 im Naturschutzpark der Lüneburger Heide, bei Wilsede, statt.

Aus den drei Landkreisen Soltau- Fallingbostel, Harburg und Rotenburg waren über 120 Einsatzfahrzeuge mit über 600 Einsatzkräften der Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz, um mehrere fiktive Waldbrände und Unfälle abzuarbeiten. Damit sollte die Zusammenarbeit und Koordinierung unter den verschiedenen Fachzügen der Feuerwehr und Rettungsdienst erprobt werden. Zuerst wurden ortsansässige Feuerwehren aus Egestorf, Undeloh, Sahrendorf- Schätzendorf sowie Volkwardingen und das ELW Bispingen, rund um Wilsede gegen 9.00 Uhr alarmiert, die anschließend von den Fachzügen der drei beteiligten Landkreise abgelöst wurden. Mehrere Brandstellen zwischen dem im Naturschutzpark Lüneburger Heide liegenden Orten Sellhorn und Wilsede sowie ein großer Wald- und Heidebrand im beliebten Touristenziel „ Totengrund “ forderten den Einsatzkräften alles ab. Ein simulierter Kutschenunfall zwischen Undeloh und Wilsede und ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 211 bei Oberhaverbeck rundeten das Geschehen ab. Während die speziell für das unwegsame Gelände konstruierten Tanklöschfahrzeuge auf Mercedes Unimog mit der Brandbekämpfung in Wald und Heide begannen, mussten die Wasserförderungszüge eine über vier Kilometer lange Schlauchleitung aus Döhle bis nach Wilsede verlegen. Angenommen wurde als Übungslage ein sehr heißer Sommer mit extremer Trockenheit. Ein Gewitter was über den Orten Sellhorn und Wilsede zog, hatte hier mit seinen Blitzen die Heide und Waldflächen in Brand gesteckt. Um die Feuerfront für die Feuerwehrleute sichtlich darzustellen, standen die Mitglieder mehrere Jugendfeuerwehren, darunter auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Evendorf, am „ Totengrund “ in einer Kette, die sich immer weiter vor bewegte, so wie es das Feuer auch macht, wenn es genügend Nahrung findet. Die Jugendlichen trugen zur besseren Erkennung ihre orangefarbenen Jacken. Um die vielen Kräfte in die Richtige Bahnen zu lenken, hatten die Feuerwehrführungen eine Einsatzleitung im Ort Wilsede, durch den Landkreis Soltau Fallingbostel aufgebaut, sowie eine technische Einsatzleitung, aus dem Landkreis Harburg erstellt, die in der Grundschule Egestorf eingerichtet wurde. Von hier aus wurden über fünf Stunden lang die Kräfte geführt sowie geleitet. Ausgearbeitet hatte die Übung ein Team unter der Leitung der drei Kreisbrandmeister aus den beteiligten Landkreisen. Beobachtet wurde die Übung von rund 40 Gästen aus Verwaltungen der Land- und Gemeindekreise sowie von Abordnungen verschiedener Hilfsorganisationen der Polizeidirektion Lüneburg.

Eine große Aufgabe an diesem Tag hatten auch die Verpflegungszüge sowie die Logistiker, die dafür sorgen mussten, daß alle beteiligten Kräfte, Helfer und Gäste, und das waren über 700 Personen, gut versorgt waren. In einer großen Feldküche, die ebenfalls im Ort Wilsede aufgebaut war, hatten die Köche und deren Helfer ebenfalls alle Hände voll zu tun, um die Massen an Essen zuzubereiten.

 

Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

3,5  
35 21.09. 10:00 Absperrmaßnahmen 2,5  
34 17.09. 20:45 Sollte Pkw auf der BAB 7 Evendorf > Bispingen brennen. Keinen brennenden Pkw gefunden. 1,0  
33 05.08 18:45 PKW-Brand auf der A7 Egestorf > Garlstorf 0,5  
32 02.08. 19:00 Umzugsbegleitung 2,0  
31 27.07. 12:00 Umzugsbegleitung 2,0  
30 26.07. 08:30 Umzugsbegleitung 4,0  
29 25.07. 19:00 Umzugsbegleitung 3,0  
28 19.07. 16:40 Schwerer Crash mit Porsche

Ein schwerer Unfall ereignete sich jetzt am Samstagnachmittag, den 19.07.08 auf der A7 zwischen Garlstorf und Thieshope.

Gegen 16.30 Uhr kam ein aus Frankfurt stammender Porsche Carrera S, der in Richtung Hamburg unterwegs war, auf der Regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte dabei mit dem Wagen gegen den Betonfahrbahnteiler sowie in die rechte Schutzplanke. Anschließend touchierte der Sportwagen noch das Heck eines Wohnmobiles. Zwei auf der Gegenfahrbahn fahrende Rettungssanitäter aus Göttingen in ihrem Rettungswagen beobachteten den Unfall und drehten an der Anschlussstelle Garlstorf um und fuhren zur Einsatzstelle. Ebenfalls Vorort war auch ein Arzt, der an der Einsatzstelle anhielt, um Erste Hilfe zu leisten. Zusammen mit der Besatzung eins alarmierten Rettungswagens des Roten Kreuzes aus dem hiesigen Landkreis Harburg entschloss man sich, die Feuerwehr um Hilfe zu beten, da man schwere Rückenverletzungen befürchtete. Hierauf hin wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert, die mit Hilfe des Hydraulischen Rettungsgerätes das Cabriodach sowie die Tür entfernte. Anschließend konnte der 37jährige Mann patientengerecht aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Hamburger Krankenhaus gebracht. Seine Beifahrerin blieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.
 

Bericht und Foto: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

3,0
27 19.07. 11:00 Absperrmaßnahmen 2,0  
26 04.07. 11:15 BAB 7 Evendorf > Egestorf. Verkehrsunfall mit Lkw. 0,5  
25 21.06. 19:00 Brandsicherheitswachdienst 6,0  
24 20.06. 21:55

VW Polo verunglückte auf BAB 7  

Zu einem schweren Unfall kam es in den späten Abendstunden des Freitags, den 20.06.2008, auf der BAB 7 an der Anschlussstelle Egestorf.

Ein in Richtung Hannover fahrender VW Polo kam kurz hinter der Anschlussstelle Egestorf von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit der Mittelschutzplanke. Anschließend überschlug sich das aus Celle stammende Fahrzeug und blieb anschließend auf dem Dach quer auf dem linken Fahrstreifen liegen. Da gemeldet wurde, daß die Fahrzeuginsassen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wären, wurden neben dem Notarzt sowie einem Rettungswagen auch die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Als die ersten Kräfte vor Ort waren, konnte aber schnell Entwarnung gegen werden. Das in dem Fahrzeug befindliche 29jährige Pärchen hatte schon den Unfallwagen aus eigenen Kräften mit Unterstützung von Erst- Helfern verlassen können.

Egestorfer Feuerwehrleute betreuten die beiden Verunfallten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend stellten sie den VW wieder auf die Räder, klemmten die Batterie ab und streuten auslaufendes Benzin mit Ölbindemittel ab. Die beiden Insassen kamen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Winsen / Luhe. Der Schaden wird von der Autobahnpolizei Thieshope auf ca. 5000 Euro geschätzt.

Bericht und Foto: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

3,0
23 09.06. 19:00 Unterstützung bei Nachlöscharbeiten mit dem Tanklöschfahrzeug in Wesel 1,5  
22 09.06. 18:30 Waldbrand in Undeloh 0,5  
21 08.06. 16:30 Waldbrand in der Weseler Töpsheide (1,5 ha). Wir unterstützten mit unserem Tanklöschfahrzeug. 1,5  
20 08.06. 13:05 Waldbrand bei Wesel. Das Feuer war unter Kontrolle, wir konnten die Einsatzfahrt abbrechen 0,25  
19 06.06. 17:05

Feuer im Wald bei Undeloh/Heimbuch

Zu einem größeren Waldbrand kam es am Freitagnachmittag gegen 17.00 Uhr in einem abgelegenen Waldgebiet bei Undeloh- Heimbuch. Durch den aufmerksamen Waldbrandspäher auf dem Garlstorfer Funkturm konnte schnell ein auftretendes Feuer im Waldgebiet bei Heimbuch geortet werden. Von dem Waldbrandspäher geleitet, entdeckten Mitarbeiter des Niedersächsischen Forstamtes, das Feuer in der Nähe des Forsthauses Heinbuch beim Vossberg mit einer Größe von 60 mal 100 Metern. Während diese sofort mit der ersten Brandbekämpfung mittels Feuerpatschen und Schaufeln begonnen wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Undeloh, Egestorf, Evendorf, Wesel sowie das Einsatzleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt alarmiert. Ein Mitarbeiter fing die anrückenden Feuerwehrfahrzeuge am Forsthaus in Heimbuch ab und leitete diese zu der ca. 1000 Meter abgelegenen Einsatzstelle. Hier mussten die Einsatzkräfte noch einmal 200 Meter zu Fuß dem Vossberg hinauf laufen, um an die sehr abgelegene und schwer zugängliche Stelle in dem riesigem Waldgebiet zu gelangen. Drei Tanklöschfahrzeuge, zwei weitere wasserführende Feuerwehrfahrzeug sowie ein Trecker mit Güllefaß brachten das Wasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle. Zusätzlich wurde vom Forstsamt Heimbuch eine über 1200 Meter lange Schlauchleitung von einer unterirdischen Zisterne verlegt. Dank des schnellen Entdeckens des Feuers gelang es den Feuerwehrleuten, das schnell ausbreitende Feuer mit drei C- Strahlrohren, Dunghaken und diversen Feuerpatschen sowie Schaufeln unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Warum und wodurch das Feuer ausbrach, steht noch nicht fest.
Mitarbeiter des Niedersächsischen Forstamtes begannen nach Beendigung der Löscharbeiten mit der Brandwache an der Einsatzstelle.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

3,0
18 04.06. 23:40 Evendorf - Brand in einem Wohn- und Restaurantgebäude

Zu einem Feuer in die Evendorfer Dorfstraße, wurde in den späten Abendstunden des Mittwochs, die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf, Egestorf und das Einsatzleitfahrzeug aus Hanstedt alarmiert. Gegen 23.35 Uhr entdeckten Anwohner das Feuer im Obergeschoß der Gaststätte “ Omas Bratkartüffelhus“ in einer der Fünf Mietwohnungen über dem Restaurant. Da nicht feststand, ob der Bewohner sich noch in der Wohnung aufhielt, löste die Einsatzleitzentrale Winsen / Luhe Großalarm aus und lies neben den drei Freiwilligen Feuerwehren auch den Notarzt sowie einen Rettungswagen anrücken. Glücklicherweise stellten die ersten Einsatzkräfte, nur wenige Minuten später, an der Einsatzstelle fest, daß der Mieter der Wohnung, bei Brandausbruch bei einem Nachbarn war.

Während ein mit schweren Atemschutz ausgerüsteter Trupp durch den rückseitigen Haupteingang zur Wohnung vorstieß, gelang es zwei weiteren Feuerwehrleuten unter schweren Atemschutz über eine Steckleiter in die Wohnung zu gelangen. Mit dem Wasser aus zwei C- Strahlrohen gelang es innerhalb weniger Minuten das Feuer, in Form eines brennenden Sofas, unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Bei dem Eindringen über das Fenster im Obergeschoß verletzte sich einer der Evendorfer Feuerwehrleute am Arm, was später im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.

Polizeibeamte der Tatortgruppe aus Winsen versiegelten die Wohnung für die Brandermittler, um festzustellen wodurch der Brand ausgelöst wurde. Nach ersten Schätzungen der Beamten beträgt der entstandene Schaden bei ca. 15.000 Euro.              

Da das Feuer mit sehr wenig Wasser bekämpft werden konnte, hielt sich auch der Wasserschaden in Grenzen.

 

Fotos und Bericht: Arne Behrens

1,5
17 02.06. 21:15 BAB 7 Garlstorf > Egestorf. Heißgelaufene Bremse am Lkw 0,75  
16 28.05. 21:30 Schwerer VU auf A7 bei Egestorf

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in den späten Abendstunden des Mittwochs auf der A7 in Höhe der Anschlussstelle Egestorf. Zu diesem Unfall zwischen einem LKW und einem PKW wurde gegen 21.31 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert, da größere Mengen an Betriebstoffen aus dem völlig zerstörten PKW, der an der Mittelleitplanke zum Stehen gekommen war, ausliefen.

Egestorfer Feuerwehrleute streuten die Betriebstoffe mit Ölbindemittel ab, bevor dieses quer über die Fahrbahn laufen konnte. Der Wagen wurde bei dem Unfall erheblich zerstört. Der Schaden am Anhänger des beteiligten LKW war ebenfalls erheblich.

Eine Person musste von einer Rettungswagenbesatzung versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden.

Bericht & Foto: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

0,5
15 20.05. 19:45 Alarmübung auf dem Schüttenhof in Lübberstedt

Gemäss §2 des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes gehört des zur Aufgabe der Gemeinden zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren von Zeit zu Zeit Alarmübungen durchzuführen.

Eine dieser unangekündigten Übungen fand am vergangenen Dienstag in Lübberstedt statt. Der Gemeindeausbildungsleiter Helmuth Krug und Lübberstedts Ortsbrandmeister Michael Stutzer hatten hierzu die große Scheune auf dem Lübberstedter Schüttenhof ausgewählt.

Die zunächst alarmierte Feuerwehr Lübberstedt fand am vermeintlichen Einsatzort ein stark verqualmtes Gebäude vor, in welchem noch sechs Personen vermisst sein sollten. Aufgrund der örtlichen Lage und des zu erwartenden Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurden umgehend die Feuerwehren aus Egestorf, Eyendorf, Gödenstorf-Oelstorf und Putensen nachalarmiert.

Innerhalb kürzester Zeit trafen diese Wehren am Einsatzort ein und unterstützten die FF Lübberstedt bei der Menschenrettung und der Brandbekämpfung. Unter schwerem Atemschutz drangen mehrere Trupps bestehend aus jeweils zwei Feuerwehrleuten in das Gebäude ein. Bereits nach kurzer Zeit konnten die ersten Vermissten, dargestellt durch lebensgrosse Puppen, ins Freie gerettet und der Verletztensammelstelle zugeführt werden.

Auch die Wasserversorgung wurde zügig hergestellt, sodass zur Brandbekämpfung und zur Sicherung umliegender Gebäude mehrere Strahlrohre vorgenommen werden konnten.
Bereits nach einer guten Stunde konnte die Übung beendet werden.

Bei der abschliessenden Besprechung dankten Salzhausens stellvertretender Gemeindebrandmeister Bernd Keller sowie Ausbildungsleiter Krug den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz. Sie zeigten sich im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Ablauf, sprachen jedoch auch einige aufgetretene Mängel deutlich an.

Bericht & Foto: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen

1,5
14 13.05. 11:00 Currywurstbude brannte auf der A7

Zu einer brennenden Currywurstbude wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf, sowie der Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt, am Dienstagvormittag gegen 10.58 Uhr gerufen. Der aus Hamburg kommende Besitzer der Verkaufsbude hatte das Feuer entdeckt und den nächstgelegenen Parkplatz „ Auegrund “  zwischen Evendorf und dem Rastplatz Brunautal angefahren. Hier koppelte er schnell seinen Anhänger ab und brachte sich sowie seinen ziehenden Van in Sicherheit. Zwei Egestorfer Feuerwehrleute konnten unter schweren Atemschutzgeräten mit einem C- Strahlrohr das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und die zwei Gasflaschen im Inneren des Wagens herausholen, bevor die Flammen sie erreichen konnten.

Des weitern konnten noch Getränkekisten sowie jede Menge Ketchup aus der Bude geholt werden. Ob diese jedoch noch zum Verzehr geeignet sind, ist fraglich. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde der Parkplatz „ Auegrund “ für den Verkehr gesperrt. Die Currywurstbude wurde durch das Feuer erheblich, wenn nicht sogar total, zerstört.

 

Bericht Arne Behrens

Fotos: Polizeiinspektion Harburg & Arne Behrens

1,0
13 12.05. 21:30

Fünf Verletzte nach schwerem VU auf der A7 

Zu einem schweren Unfall, bei dem zwei Personen eingeklemmt sein sollten, wurde am Montagabend, den 12.05.08 die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Bei Kilometer 35 zwischen den Anschlussstellen Egestorf und Garlstorf, in Fahrtrichtung Hamburg, war aus noch nicht geklärten Gründen eine junge Frau mit ihrem Honda Civic in die rechte Leitplanke gefahren. Insgesamt war der Wagen mit fünf Personen, einem Kind, drei Frauen sowie einem Mann,   besetzt.  Noch bevor Egestorfer Feuerwehrleute nur Minuten später die Einsatzstelle erreichten, hatten schon Erst- Helfer alle Personen aus dem Fahrzeug befreit und hinter die Leitplanke in Sicherheit gebracht. Egestorfer Feuerwehrleute und das Personal von vier Rettungswagen sowie einem Notarztwagen waren anschließend erforderlich, um die teilweise stark verletzten Personen zu betreuen und intensivmedizinisch zu versorgen. Sie wurden nach der ersten Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.      

Neben der Erstversorgung der Verletzten, streuten die Egestorfer Kräfte auslaufende Betriebsmittel mit Ölbindemittel ab und sicherten sowie leuchteten die Einsatzstelle aus. Der Wagen wurde durch den Unfall erheblich beschädigt.

Polizeibeamte der Autobahnwache Thieshope versuchen nun zu klären, warum die junge Fahrerin von der Fahrbahn abkam.

Bericht & Foto: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

2,0  
12 30.04. 06:45 Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 7: Beifahrerin stirbt noch am Unfallort

Zu einem schweren Unfall mit tödlichem Ausgang kam es in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, den 30.04.2008.
Gegen 6.45 fuhr ein BMW-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen der A 7 zwischen Garlstorf und Thieshope in Richtung Hamburg.

Hier geriet er, aus noch nicht geklärten Gründen, nach einem Spurwechsel von der linken auf die mittlere Fahrbahn ins Schleudern und prallte dabei unter einem Anhänger eines LKW´s, der die rechte Spur befuhr. Nach der Kollision blieb der aus dem Ansbach Kreis stammende BMW auf dem rechten Fahrsteifen stehen. Der 32jährige LKW- Fahrer bemerkte den Unfall und konnte anschließend erst nach ca. 500 Metern sein Gefährt, ebenfalls auf dem rechten Fahrstreifen, kontrolliert zum Stehen bringen da die Hinterachse des Anhängers sehr stark beschädigt wurde und der Anhänger durch starkes Abbremsen umzustürzen drohte.

Während der LKW- Fahrer unverletzt blieb, wurde der BMW- Fahrer mit einem schweren Schock und leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Seine auf dem Beifahrersitz sitzende Frau hingegen erlitt tödliche Verletzungen. Sanitätern und Egestorfer Feuerwehrleuten gelang es, die Frau ohne Technisches Gerät sofort aus dem Fahrzeug zu befreien. Trotz intensiver Bemühungen des Rettungspersonals vom Roten Kreuz, erlag die Frau noch im Rettungswagen ihren starken Kopfverletzungen.

Egestorfer Feuerwehrleute versorgten den Fahrer des BMW bis zum Eintreffen des zweiten Rettungswagens und streuten auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab.
Nach ersten Schätzungen der Autobahnpolizei Thieshope entstand ein Schaden von 45.000 Euro. Für die Dauer der Rettungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Hamburg voll gesperrt. Erst gegen 9.45 Uhr waren alle drei Fahrbahnen in Richtung Hamburg wieder frei.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1,5

11 27.03. 22:25 BMW fuhr auf der A7 in einen SEAT und verwandelte die Fahrbahn in ein Schlachtfeld

Zu einem schweren Unfall mit nur einem Leichtverletzten kam es in den späten Abendstunden des Donnerstags auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg. Gegen 22.20 Uhr kam Aufgrund eines Reifenplatzers kam ein aus Bayern stammender Seat kurz vor der Anschlussstelle Thieshope ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Anschließend stand der Wagen quer auf dem linken Fahrstreifen. Der 38jährige Fahrer aus dem Kreis Dachau verließ sofort sein Fahrzeug und sprang hinter die Mittelschutzplanke.

Sekunden später rauschte ungebremst, mit ca. 150 km/h, ein Hamburger BMW in den Seat. Durch die Wucht wurden beide Fahrzeuge an die 100 Meter weiter geschleudert. Bei dem Seat wurde sogar der Motorblock heraus gerissen und auf den Standstreifen geschleudert. Da gemeldet wurde, daß der BMW- Fahrer eingeklemmt sein sollte, wurde neben dem Notarzt und einem Rettungswagen auch die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert.

Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ankamen, bot sich diese wie ein Schlachtfeld dar. Der BMW- Fahrer war aber mit Hilfe von Erst- Helfern aus seinem Fahrzeug befreit worden. Er zog sich, trotz Schwere des Unfalls, nur eine Handverletzung zu.

Die Trümmer beider Fahrzeuge verteilten sich über alle Fahrstreifen der A7, in Richtung Hamburg, auf eine Länge von ca. 150 Metern.

Die Egestorfer Feuerwehrleute leuchteten die Einsatzstelle aus und streuten die auslaufenden Betriebstoffe mit Ölbindemittel ab.

Beide Fahrer wurden mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Fahrbahn in Richtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope wurde von 22.20 Uhr bis 3.00 Uhr für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie Reinigen der Fahrbahn voll gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
1,5

10 22.03. 19:00 Brandsicherheitswachdienst Osterfeuer 3  
9 21.03. 22:40 Verkehrsunfall auf der K 27 zwischen Undeloh und Wesel: Zwei Männer nach Unfall schwer eingeklemmt

Zu einem schweren Unfall kam es in den späten Abendstunden des Karfreitags, auf der Kreisstraße 27 zwischen Undeloh und Wesel. Ein Hamburger BMW war aus noch nicht geklärten Gründen hinter einer leichten Linkskurve ins Schleudern geraten und anschließend nach links von der Fahrbahn abgekommen.
Das Fahrzeug stieß hier mit dem Heck der Beifahrerseite gegen eine Birke und wurde um 180 Grad herumgeschleudert. Bei dem Herumschleudern wurde der Fahrer des Wagens aus seinem Sitz gerissen und nach hinten durch die Heckscheibe geschleudert. Hier wurde er, mit dem Oberkörper noch im Fahrzeug und mit dem Unterkörper auf der Heckklappe liegend, zwischen Fahrzeugdach und Hutablage schwer eingeklemmt. Der Beifahrer hingegen verblieb in seinem Sitz. Beide Männer wurden durch die gegen 22.40 alarmierten Feuerwehren aus Undeloh, Egestorf und Wesel mit Hilfe des Hydraulischen Rettungsgerätes aus dem Fahrzeugwrack befreit. Die Rettung des Fahrers gestaltete sich dabei als sehr schwierig. Erst nachdem die Notärztin ihn umfangreich in seiner misslichen Lage versorgt hatte, konnten die Feuerwehrleute den Holm des Fahrzeuges mit der Rettungsschere durchtrennen und mit einem Rettungsstempel hoch drücken. Beide Männer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Für die Dauer der Rettungsarbeiten wurde die  K 27 voll gesperrt.

Fotos und Bericht: Arne Behrens

1,5

8 01.03. 18:45

VU A 7 bei der AS Evendorf

Der erste Unfall ereignete sich in Höhe der Anschlussstelle Evendorf, in Fahrtrichtung Hannover, wo ein Mercedes nach einem Hagelschauer ins Schleudern geriet und von der Fahrbahn abkam. Der Wagen fuhr neben dem Ausfahrtsschild auf die dortige Leitplanke und überschlug sich dann neben der Fahrbahn mehrfach im Grünstreifen. Anschließend wurde der Wagen, nach ca. 80 Metern, wieder auf die Fahrbahn zurück katapultiert, wo er anschließend auf dem Dach im Pannenstreifenbereich liegen blieb. Der zweite Unfall ereignete sich ebenfalls an gleicher Stelle durch den Hagelschauer. Hier kam ein Niederländisches Auto von der Fahrbahn ab und fuhr dieses mal das Ausfahrtsschild komplett um. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Egestorf sollte den eingeklemmten 55jährigen Fahrer des Mercedes aus seinem Fahrzeug befreien. Dieser konnte jedoch schon vor Eintreffen der Feuerwehr Egestorf von Erst- Helfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Alle Insassen der beiden Fahrzeuge kamen zur Untersuchung oder wie der Mercedes- Fahrer mit schweren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser. Die Feuerwehrleute leuchteten und sicherten die Einsatzstelle und klemmten die Batterien der verunfallten Fahrzeuge ab.

Fotos und Bericht: Arne Behrens

1,5

7 17.02 11:45 BAB 7 Garlstorf > Thieshope. PKW-Brand.

Fotos: FF-Egestorf

1,5

6 08.02. 10:05 BAB 7 Egestorf > Evendorf. Sollte Pkw brennen, war jedoch nur ein Motorplatzer. Wir streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. 0,5  
5 05.02. 22:40 Sattelzug mit Gurken in Flammen

Zu einem brennenden Sattelzug an der A7 Anschlussstelle Evendorf wurde am Dienstagabend, den 05.02.2008, gegen 22.40 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Hier war nach einem Reifenplatzer eines griechischen Kühlsattelzuges der Treibstofftank für das Kühlaggregat unter dem Aufbau beschädigt worden.

Nachdem der Fahrer dieses bemerkte, lenkte er seinen LKW auf den Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Evendorf. Das auslaufende Diesel, ca.100 Liter, aus dem Tank, entzündete sich vermutlich an den heißen Felgen des Aufliegers. Der Fahrer versuchte noch mit seiner Jacke die Flammen zu löschen. Jedoch breitete sich das Feuer rasant aus und griff auf die Ladung im inneren des Aufliegers über.

Hier waren über 20 Tonnen griechische Gurken und grüne Paprika in Pappkartons verstaut. Durch die Pappe breitete sich das Feuer auf den gesamten Auflieger schnell aus. Der Fahrer konnte aber noch seine Sattelzugmaschine abhängen und vor den Flammen in Sicherheit bringen.
Die innerhalb weniger Minuten an der Einsatzstelle eintreffende Freiwillige Feuerwehr Egestorf ließ die Tanklöschfahrzeuge aus Evendorf sowie aus dem Landkreis Soltau die Freiwillige Feuerwehr Bispingen dazu alarmieren. Das Feuer konnte anschließend schnell mit zwei C- Strahlrohren und 10 Feuerwehrleuten unter schweren Atemschutzgeräten gelöscht werden.

Jedoch gestalteten sich die Nachlöscharbeiten bei strömendem Regen anschließend sehr schwierig. Erst mit Hilfe eines Treckers gelang es, den großen Haufen aus nasser Pappe mit dem Gemüse darin aus dem Auflieger zu bekommen, um anschließend alle restlichen Glutnester ablöschen zu können.
Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Hamburg von 22.50 Uhr bis 6.10 Uhr voll gesperrt. Die Gegenfahrbahn, in Richtung Hannover, musste zu Beginn der Löscharbeiten für 20 Minuten gesperrt werden, da dicke Rauchschwaden den Verkehr behinderten.

Den Gesamtschaden gibt die Autobahnpolizei Thieshope mit etwa 100.000 Euro an. Der Fahrer des Sattelzuges blieb trotz seiner intensiven Löschversuche glücklicherweise unverletzt.

Fotos: Arne Behrens & FF-Egestorf      Bericht: Arne Behrens

2,5

4 25.01. 09:45 Wasser im Keller im Sudermühler Weg 1,0  
3 21.01. 21:00 Überflutung der K5 Egestorf > Lübberstedt in Höhe der BAB 7 0,5  
2 15.01. 20:05

Vier Jugendliche verunglückten schwer

Zu einem schweren Unfall kam es am Dienstagabend, den 15.01.2008, zwischen den Orten Egestorf und Lübberstedt.

Gegen 20.00 Uhr hatte auf der dortigen Kreisstraße, in Höhe der Autobahnanschlussstelle Egestorf, ein VW Vento einen Baum gestriffen und war anschließend gegen einen zweiten Baum geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass der Baum anschließend in der Mitte des Armaturenbrettes stand und sich der Wagen förmlich um diesen wickelte. Während der Fahrer sowie die beiden im hinteren Teil befindlichen Insassen durch Ersthelfer befreit aus dem Fahrzeug gerettet werden konnten, war der Beifahrer extrem schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Zum Erstaunen aller Einsatzkräfte war dieser auch noch bei vollem Bewusstsein. Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf gelang es mit Hilfe des Hydraulischen Rettungsgerätes den jungen Mann nach 30 Minuten aus seinem Gefängnis zu befreien. Während der Rettungsarbeiten wurde dieser durch einen Notarzt medizinisch versorgt. Alle vier Insassen kamen mit schweren Verletzungen  in umliegende Krankenhäuser. Aus welchen Gründen sich der VW, mit den jungen Leuten um den Baum wickelte, versuchen jetzt Beamte der Polizei Salzhausen zu klären. Der VW wurde vollständig durch den Unfall zerstört. Der Motorblock war sogar herausgerissen und lag neben dem Wagen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Egestorf waren auch vier Rettungswagen sowie zwei Notärzte sowie drei Polizeifahrzeuge an die Einsatzstelle geeilt.

Fotos und Bericht: Arne Behrens

1,5

1 15.01. 09:20 Auslaufen klein auf dem Parkplatz Schaabskaben (A7) (3 Sack Ölbindemittel) 0,5