Einsatzberichte 2009
Nr.

Datum

Zeit

Bericht

Dauer in Stunden

Fotos

56 29.11. 16:20 Brannte Abfallhaufen 1,0  
55 21.11. 11:30 Unterstützung FF Sahrendorf-Schätzendorf bei Absperrmaßnahmen 5,0  
54 11.11. 18:15

Feuer in einer Hütte

Zu einem Feuer wurden am Mittwochabend, dem 11.11.2009 gegen 18.16 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf und Egestorf sowie der Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt alarmiert.

Gegenüber des Evendorfer Schützenhauses stand in einem kleinen Wald eine Hütte, die von Evendorfer Jugendlichen zu einer Partyhütte hergerichtet wurde.

Autofahrer hatten das Feuer entdeckt und über 112 die Einsatzleitzentrale  im Winsener Kreishaus benachrichtigt, die sofort die Einsatzkräfte alarmierte. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute stand der Innenraum der 6 mal 8 Meter großen Hütte schon voll in Flammen. Mit Hilfe von zwei C- Strahlrohren gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten sechs Feuerwehrleute unter schweren Atemschutzgeräten vorgehen. Um alle Glutnester ablöschen zu können, musste das gesamte und total verkohlte Möbelinventar aus der Hütte geschleppt werden. Anschließend musste die gesamte Innenverkleidung des Gebäudes von den Feuerwehrleuten abgerissen werden. Nach rund ein an halb Stunden konnte dann endgültig “ Feuer aus “ gegeben werden.

Die Polizei begann noch während der Löscharbeiten mit der Sicherung von Spuren, die zum Brand geführt haben könnten. Wie hoch der Schaden ist und ob die Hütte nicht mehr zu retten ist, steht noch nicht fest.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf, Egestorf und Hanstedt waren mit sechs Fahrzeugen und 40 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1,5

53 11.11. 17:00 Umzugsbegleitung 1,0  
52 31.10. 15:35 Brandwache 14,5  
51 31.10. 12:40 Dachstuhlbrand in Egestorf

Zu einem Dachstuhlbrand wurden am Samstagmittag, den 31.10.2009 gegen 12.39 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Egestorf, Evendorf und das ELW Hanstedt alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, nur wenige Minuten später, in der „ Alten Dorfstraße “ in Egestorf wurden vorsorglich die Freiwilligen Feuerwehren aus Sahrendorf- Schätzendorf sowie Lübberstedt aus der Samtgemeinde Salzhausen zur Unterstützung dazu alarmiert.

Vier Feuerwehrleuten gelang es jedoch schnell, das Feuer im Dachstuhl eines Einfamilienhauses mit einem C- Strahlrohr unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen.
Um alle Glutnester löschen zu können, mussten die eingesetzten Feuerwehrkräfte einen Teil der Dachpfannen abnehmen. Die fünf eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren waren mit insgesamt 10 Fahrzeugen und ca. 70 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Wohnungsinhaber erlitt durch die Eigenversuche, das Feuer zu löschen, eine Rauchgasvergiftung und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Wodurch das Feuer ausbrach ist der Feuerwehr nicht bekannt. Die Ermittlungen hierzu sowie zur Schadenshöhe hat die Polizei aufgenommen.

 

Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt                                                             Fotos: FF Egestorf

3,0
50 30.10. 16:10 Brennender Pkw auf der BAB 7

Ein Mercedes aus dem Landkreis Bernburg in Sachsen-Anhalt brannte am Freitag Nachmittag vermutlich aufgrund eines technischen Defekts auf dem Parkplatz "Utspann" an der BAB 7 Richtung Hamburg vollständig aus. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Garlstorf und Egestorf hatte das Feuer vom Motorraum bereits auf den Innenraum übergegriffen.
Ein Trupp, der wegen der starken Rauchentwicklung unter schwerem Atemschutz vorgehen musste, konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Bericht: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen                                                          Foto: FF Garlstorf

0,5
49 28.10. 16:10 Brannte Sprinter im Abfahrtsbereich der AS Egestorf 1,0
48 21.10. 05:40 LKW- Fahrer stirbt nach VU auf A7

Zu einem schweren LKW- Unfall wurde am Mittwochmorgen, den 21.10.09 gegen 5.40 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert.

Zwischen den beiden Anschlussstellen Evendorf und Egestorf, in Fahrtrichtung Hamburg, war ein LKW mit Anhänger aus nicht geklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, durch die rechte Schutzplanke gebrochen und fünf Meter Tief eine Böschung hinabgestürzt. Anschließend blieb das Gespann auf der Beifahrerseite liegen.

Die gesamte Ladung, bestehend aus Getränkeflaschen mit Apfelschorle, fiel aus dem Gespann in den angrenzenden Wald.

Ersthelfer fanden den Fahrer bewusstlos in seinem Sitz vor und versuchten erste Hilfe zu leisten. Die nur wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrleute sowie Sanitäter begannen im Fahrzeug noch mit der Reanimation des 49jährigen Mannes. Andere Feuerwehrkräfte schnitten derweil die Frontscheibe heraus. Wenige Minuten später gelang es, den Mann aus dem Fahrerhaus zu befreien und sofort die Böschung zur Fahrbahn hinauf zu bringen.

Eine Notärztin und die Sanitäter sowie Feuerwehrleute versuchten den Verunglückten ins Leben zurück zu holen. Jedoch ohne Erfolg. Er starb noch an der Unfallstelle. Die Beamten der ermittelnden Polizei von der Autobahnwache Thieshope gehen laut Spurenauswertung davon aus, daß der Fahrer schon vor dem Unfall das Bewusstsein verloren hatte.
Der entstandene Schaden wird von der Polizei mit etwa 100.000 Euro angegeben.

Der rechte sowie mittlere Fahrstreifen in Richtung Hamburg waren für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten den ganzen Vormittag gesperrt.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1,0  

47 18.10. 20:35 Viehtransporter mit Mastbullen geriet in Brand

Zu einem brennenden Sattelzug wurde am Sonntag, den 18.10.2009 gegen 20.38 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Zuvor war einem LKW- Fahrer und seiner Begleiterin ein brennender Reifen an ihrem Sattelauflieger aufgefallen.

Er steuerte sein Gefährt, mit 37 Mastbullen in zwei Stockwerken verladen, sofort auf den Standstreifen zwischen Evendorf und Bispingen bei Kilometer 47. Da der Viehlastwagen eigenes Wasser dabei hatte, versuchte der Fahrer, die Flammen in Schach zu halten, während seine Begleiterin sofort über 112 den Notruf absetzte. Die innerhalb weniger Minuten später an der Einsatzstelle eintreffende Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmierte sofort die Tanklöschfahrzeuge aus Evendorf und Garlstorf dazu. Ebenfalls angerückt war aus Hanstedt der Einsatzleitwagen.

Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Dazu gingen vier Atemschutzgeräteträger mit zwei C- Strahlrohren vor. Da die Elektrik am Auflieger noch funktionierte, konnten die im Aufbau befindlichen Gebläse den Rauch schnell aus dem Inneren pusten und so die Tiere vor dem sehr starken Qualm zum großen Teil bewahren.
Schon bei Beginn der Löscharbeiten wurde sofort ein Ersatzviehtransporter durch die Egestorfer Feuerwehrleute, und nach Absprache mit der Polizei, organisiert, der innerhalb von 45 Minuten nach Einsatzbeginn an der Einsatzstelle eintraf.

Für die anschließenden Verladearbeiten musste dann aber erst die komplette Bundesautobahn in beide Richtungen zwischen Evendorf und Bispingen voll gesperrt werden. Erst nachdem die Straßenmeisterei Hittfeld die Sperrung abgeschlossen hatte und der Verkehr in Richtung Hamburg abgelaufen war, gelang es dann schnell die im untersten Stockwerk befindlichen Tiere, unter Aufsicht eines Tierarztes, auf den Ersatz- LKW zu treiben.

Als dann das zweite Stockwerk herunter gefahren werden sollte, tat sich nichts mehr. Mit Entsetzen stellten dann die Einsatzkräfte sowie der LKW- Fahrer des geschädigten Zuges fest, daß die Aufhängung, die aus einem Stahlseil bestand, in Höhe des verbrannten Reifens durch das Feuer so sehr beschädigt war, das dieses riss.

Somit gelang es nicht, die verbliebenen 18 Mastbullen im zweiten Stockwerk schnell aus dem Fahrzeug zu bringen. Mit Hilfe des Abschleppunternehmers Ralf Hartmann wurde nach einer ersten Beratung ein Versuch gestartet, um das Problem zu lösen.

Nur leider kam man hiermit auch nicht weiter. Erst mit richtig schwerem Gerät, in Form eines Telekrans den Ralf Hartmann aus Ramelsloh heran brachte, gelang es unter schweren Mühen durch die Egestorfer Feuerwehrleute die Tiere langsam herunter zu bekommen. Dazu hob der Kran das zweite Stockwerk mit zwei Stahltrossen an. Anschließend konnten die Sicherungsbolzen für das Stockwerk entfernt werden. Dann mussten noch alle anderen Stahlseile von der Aufhängung mit einer Flex durchtrennt werden. Erst jetzt konnte der Kran die schweren Tiere langsam nach unten Schweben lassen. Das anschließende Umladen war dann nach einigen Minuten erledigt. Die schwer gestressten Tiere wurden anschließend sofort nach Uelzen transportiert, wo sie in einem von der EU eingerichteten Stützpunkt für Langzeittransporte versorgt sowie durch einen Tierarzt näher begutachtet wurden.

In wie weit die Tiere verletzt wurden, steht noch nicht fest. Da sie aber noch sehr agil beim Umladen waren, ist wohl davon auszugehen, dass alle 37 Mastbullen diesen Vorfall mit einem Schrecken überstanden haben. Ursprünglich kamen die Tiere aus Schleswig- Holstein und sollten nach Bayern gebracht werden.

Die Fahrt nach Bayern soll aber nach einer Ruhepause in Uelzen fortgesetzt werden.
Für die Egestorfer Feuerwehrleute war dann um 3.45 Uhr der Einsatz beendet.

Der Schaden wird von der Autobahnpolizei Fallingbostel mit ca. 10.000 Euro beziffert.

Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt                                                            Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt und Abschleppdienst R. Hartmann

7,0
46 17.10. 18:00 Umzugsbegleitung 3,5  
45 12.10. 05:50 BAB 7 Garlstorf > Thieshope. Sollte Pkw brennen. Kein Feuer. 0,5  
44 10.10. 16:35

Schwerer VU auf der A 7

Zu einem schweren Unfall kam es Samstagnachmittag gegen 16.35 Uhr auf der BAB 7 zwischen Egestorf und Garlstorf, in Fahrtrichtung Hamburg. Aus noch nicht geklärten Gründen kam es zwischen einen mit zwei jungen Hamburgern besetzten VW Bus und mit einem Ehepaar aus dem Landkreis Harburg besetzten Daihatsu- Kleinwagen zu einem Zusammenstoß, wobei der VW- Bus den Kleinwagen mit voller Wucht in der Mitte traf. Während die beiden jungen Männer im VW Bus sowie der ältere Fahrer des Kleinwagens mit leichten Blessuren und einem Schrecken davon kamen, wurde die als Beifahrerin mitfahrende Frau des Daihatsu- Fahrers in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die sofort alarmierte Freiwillige Feuerwehr Egestorf war innerhalb weniger Minuten an der Einsatzstelle und konnte die Frau schnell aus dem Wrack befreien. Eine an der Unfallstelle vorbeifahrende Ärztin unterstützte dabei die Egestorfer Feuerwehrleute. Nachdem dem die Frau intensivmedizinisch durch eine Notärztin versorgt war, wurde sie mit dem Rettungswagen zum wartenden ADAC- Rettungshubschrauber gebracht, der wegen des schlechten Wetters nicht an der Einsatzstelle landen konnte und deswegen auf dem zwei Kilometer entfernten Parkplatz Schaafskaben wartete. Die Frau wurde dann mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Hamburger Krankenhaus geflogen. An der Einsatzstelle selber halfen die Egestorfer Feuerwehrleute anschließend noch bei der Räumung der Unfallstelle. Hier hatten sich die Trümmerteile der beiden beteiligten Fahrzeuge, über mehrere Meter auf allen drei Fahrbahnen verteilt. Polizeibeamte der Autobahnpolizei Thieshope versuchen jetzt zu klären, wie es zum Unfall kam. Wie hoch der gesamte Schaden ist, steht noch nicht fest.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1,5
43 30.09. 04:45 Schwerer LKW-Unfall auf der BAB 7 zwischen Garlstorf und Thieshope

Ein schwerer Lkw-Unfall ereignete sich am frühen Mittwoch morgen auf der BAB 7 in Richtung Hamburg zwischen Garlstorf und Thieshope. Aus bisher nicht geklärten Gründen war ein Lastzug ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren. Dabei wurde der Fahrer des auffahrenden Lkw in seiner Kabine eingeklemmt und schwer verletzt. Der Lastzug kam quer über alle drei Fahrspuren zum stehen.

Die alarmierten Feuerwehren aus Garlstorf und Egestorf leiteten in Absprache mit dem Notarzt die Befreiung des Fahrers ein. Hierzu wurde mit schwerem hydraulischen Gerät die Front des Lastwagens wieder heraus gedrückt und so der Fahrer nach etwa fünfzehn Minuten aus seiner Zwangslage befreit und dem Rettungsdienst übergeben.

Für die Feuerwehren war der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet. Die Autobahn blieb für die Bergungsarbeiten noch einige Stunden gesperrt.

Bericht: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen                                                        Fotos: Mathias Wille, SG-PW Salzhausen und Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
 

1,25

 

42 28.09. 07:36

Schwerer Unfall bei Garlstorf

Auf der A7 bei Garlstorf ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 28.09.2009 ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem Lieferwagen.

Gegen 7.36 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf zu einem Unfall auf der A7 zwischen Egestorf und Garlstorf in Fahrtrichtung Hamburg alarmiert, wo eine Person eingeklemmt sein sollte. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung hatte das erste Fahrzeug der FF Egestorf die Anschlussstelle Garlstorf erreicht und kein Unfall vorfinden können. Als die Feuerwehrleute aber gleich darauf ein Stauende entdeckten, setzten sie ihre Fahrt in Richtung Thieshope fort. Gut ein an halb Kilometer weiter, stießen dann die Egestorfer, in Höhe eines Parkplatzes, auf ein Trümmerfeld auf der dreispurigen A7. Hier war ein 3,5 Tonnen Mercedes Sprinter aus Hamburg aus noch nicht geklärten Gründen ungebremst auf einen 12,5 Tonnen LKW aus Ratzeburg aufgefahren. Nach dem Aufprall schoss der Sprinter nach rechts von der Fahrbahn, durchbrach die Leitplanke und stürzte ca. 6 Meter eine Böschung hinab. Nachdem der Wagen dann auch noch den Wildfangzaun niederwalzte, hielten ihn nur noch mehrere dicke Kiefern auf. Vor dem Eintreffen der Egestorfer Feuerwehrleute gelang es Erst Helfern den schwer verletzten Mann aus seinem Wrack zu befreien. Egestorfer Feuerwehrleute übernahmen die erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vom Roten Kreuz. Nach einer notärztlichen Behandlung vor Ort wurde der 24jährige Mann aus Hamburg in ein Krankenhaus gebracht. Der 29jährige LKW- Fahrer blieb unverletzt.

 In wie weit seine Ladung, die aus Berlinern und Brötchen bestand, beschädigt wurde, steht ebenfalls noch nicht fest. Der Schaden wird von den Beamten der Autobahnpolizei Thieshope auf 80.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Norden für 1,5 Stunden voll gesperrt werden.

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
1,25

41 27.09. 13:25 BAB 7 Garlstorf > Thieshope. Brannte Pkw 1,0  
40 20.09. 18:00 Brannte Abfallbehälter auf der BAB 7 Parkplatz Schaabskaben 0,5  
39 12.09. 13:50 Brannte Scheune in Nindorf.

Ein großer Scheunenbrand hielt am Samstagnachmittag den 12.09.2009 die  Feuerwehren rund um Nindorf auf Trab.

Gegen 13.27 Uhr wurden die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Nindorf und Hanstedt zu einem Feuer in den “ Rüstweg “ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auf einem landwirtschaftlichen Hof drang starker, schwarzer Rauch aus einer der Betriebshallen. Sofort wurden weitere Feuerwehrkräfte dazu alarmiert. So wurden nach und nach die Freiwilligen Feuerwehren aus Garlstorf, Ollsen, Quarrendorf, Brackel, Egestorf, Sahrendorf- Schätzendorf und Dierkshausen zum Einsatzort gerufen. Des Weiteren wurde die Drehleiter Winsen Luhe sowie der Abrollbehälter Atemschutz mit der bedienenden Freiwilligen Feuerwehr Hörsten dazu alarmiert. Da sich der Container gerade in Neu Wulmstorf befand, brachte das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Neu Wulmstorf ihn an die Einsatzstelle. Die Feuerwehrtechnische Zentrale rückte mit dem Schlauchwechselwagen an, um dreckige und kontaminierte Schläuche zu tauschen. Atemschutzgeräteträger versuchten die in der Halle gelagerten Heuquader zu löschen, das sich als sehr schwierig entpuppte. Einige Maschinen sowie ein Trecker und eine Palette mit Dünger wurden von den Feuerwehrleuten aus der Halle geholt. Der durch die starke Hitze schon in Mitleidenschaft gezogene Trecker selber konnte nur mit Hilfe eines weiteren Treckers aus der Halle gezogen werden. Erst jetzt gelang es den Feuerwehrleuten weiter auf die Brandstelle zuzugehen. Um an die Brandherde in der 25 x 15 Meter großen Scheune heran zu kommen mussten alle 180 eingelagerten Heuquader mit zwei klein Radladern aus der Halle geholt werden. Insgesamt 360 Kubikmeter gepresstes Heu verwandelte sich durch das Feuer, das die Haltebänder durchgebrannt hatte, in einen Berg von ca. 540 Kubikmeter loses Heu. In einer beispiellosen Aktion brachten die beiden Kleinradlader das Heu aus zwei Toren der Halle. Immer wieder mussten die Atemschutzgeräteträger aufflackerndes Feuer löschen. In Spitzenzeiten wurden von den Feuerwehren ein Wasserwerfer über die Drehleiter sowie 6 C- und 3 B Strahlrohre eingesetzt. Das aus der Halle geholte Heu wurde anschließend auf zwei große Anhänger geladen, die die Ladung im Pendelverkehr zu einer nahen Wiese brachten, wo weitere Einsatzkräfte die Berge an Heu noch nachlöschen mußten. Bis in die späten Abendstunden dauerte es, bis die Halle leer war, und alle Glutnester abgelöscht waren. Insgesamt waren 22 Feuerwehrfahrzeuge mit 166 Feuerwehrleuten im Einsatz. 50 Atemschutzgeräteträger wurden während des gesamten Einsatzes eingesetzt. Ein Übergreifen auf zwei benachbarte Wohnhäuser sowie zwei weitere große Scheunen konnten durch den massiven Löscheinsatz verhindert werden.  

Polizeibeamte beschlagnahmten die stark beschädigte Halle um nach Einsatzende der Feuerwehr der Brandursache auf den Grund zu gehen. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. 

Bericht & Fotos: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
 

1,25
38 11.09. 18:40 BAB 7 Garlstorf > Thieshope. Sollte Pkw brennen. Kein Feuer. 0,5  
37 09.09. 19:35 VW Passat brannte komplett aus

Zu einem brennenden VW auf die BAB 7 wurde am Mittwochabend gegen 19.33 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf gerufen. Hier stand bei Kilometer 47, zwischen der Anschlussstelle Evendorf und der Tank- und Rastanlage Brunautal auf dem Parkplatz Auegrund, ein lichterloh in Flammen stehender VW Passat.

Zwei Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz gelang es mit dem Wasser aus einem C- Strahlrohr sowie mit einem Schaumrohr das Feuer unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.
Der 41jährige Fahrzeugführer aus Schleswig Holstein konnte sich, bevor das Feuer auch den Innenraum erreichte aus dem Fahrzeug unverletzt retten. Der Passat wurde völlig zerstört. Verkehrsprobleme gab es glücklicherweise nicht, da sich der gesamte Einsatzort auf dem Parkplatz befand.

Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt                                                                     Foto: FF Egestorf

1,0
36 06.09. 16:15

PKW- und Böschungsbrand auf der A 7

Evendorf. Zu einem PKW- Brand kam es am Sonntagnachmittag auf der A7 zwischen Evendorf und Egestorf, in Fahrtrichtung Hamburg.
Eine junge Frau hatte nach einem Motorschaden ihren Fiat auf dem dortigen Seitenstreifen der A7 abgestellt. Beim Verlassen des Fahrzeuges schlugen schon die ersten Flammen aus dem Motorraum. Innerhalb weniger Minuten stand der Kleinwagen in Vollbrand und setzte dazu noch die ca. 8 Meter hohe Böschung neben dem Auto in Brand. Da der Einsatzleitstelle das Feuer zwischen Bispingen und Evendorf gemeldet wurde, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bispingen alarmiert. Als die Bispinger Feuerwehrleute aber nur wenige Minuten später an der Anschlussstelle Evendorf ankamen, hatten diese aber kein Feuer vorfinden können. Sie erkannten aber der Autobahn folgend, eine große Rauchsäule vor und fuhren sofort weiter in Richtung Anschlussstelle Egestorf. Beim Eintreffen hatte sich das Feuer schon die ganze Böschung hoch gefressen und war durch den Wildfangzaun in Richtung des angrenzenden Waldes vorgestoßen. Durch einen sofortigen Löschangriff an der Spitze der Böschung gelang es, das Feuer, das nur drei Meter vom Wald entfernt war, aufzuhalten. Mit einem Bolzenschneider mussten die Feuerwehrleute den Wildfangzaun durchtrennen, um auf die andere Seite zu gelangen. Ein Feuerwehrmann aus Bispingen erlitt bei den Löscharbeiten einen Schwächeanfall und musste von zwei Sanitätern eines herbeigerufenen Rettungswagen versorgt werden. Da das Feuer schon größere Ausmaße angenommen hatte, ließen die Bispinger Feuerwehrleute sofort die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf und Egestorf dazu alarmieren. Nach einer dreiviertel Stunde konnte dann auch endgültig Feuer aus gemeldet werden. Der Fiat brannte vollständig aus. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die dreispurige A7 in Richtung Norden auf eine Fahrspur reduziert.

Fotos und Bericht: Arne Behrens
 

1,25
35 25.08. 18:30 BAB 7 Egestorf > Garlstorf, Sollte Pkw brennen. Keinen brennenden Pkw gefunden. 0,5  
34 14.08. 00:30

Tödlicher VU auf der A 7

Egestorf Einen Toten, einen Verletzten, ein zerstörtes Motorrad und zwei weitere beschädigte Fahrzeuge hat ein schwerer Verkehrsunfall in der Nacht zu Freitag auf der BAB A 7 Richtungsfahrbahn Hamburg kurz hinter der Auffahrt Egestorf gefordert. Dabei war gegen 00.30 Uhr ein Motorradfahrer von einem nachfolgenden VW Bus vom Typ T 5 erfasst und tödlich verletzt worden. Das Motorrad vom Typ Yamaha verkeilte sich durch den Aufprall in der Fontpartie des VW T 5. Trümmerteile beschädigten zudem ein nachfolgendes Fahrzeug. Der tödlich verletzte Motorradfahrer wurde durch den Aufprall auf die Autobahn geschleudert, ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer des VW T 5 aus dem Raum Braunschweig erlitt durch den Unfall einen schweren Schock, er kam mit einem Rettungswagen des DRK in ein umliegendes Krankenhaus. Da aus dem verunfallten Motorrad Betriebsstoffe ausliefen und die Autobahn verschmutzten, wurde die Feuerwehr Egestorf durch die Winsener Rettungsleistelle zum Abstreuen der Stoffe alarmiert Mit Hilfe von Ölbindemitteln wurden die Betriebsstoffe abgestreut. Zudem wurde die Unfallstelle für die Dauer der Ermittlungsarbeiten der Polizei weiträumig ausgeleuchtet. Die Autobahn blieb für die Dauer der Bergungsarbeiten für sechs Stunden voll gesperrt, die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW

2,0

33 02.08. 01:30 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Alten Dorfstraße 0,5  
32 01.08. 19:00 Umzugsbegleitung 2,0  
31 30.07. 11:05 Wochenendhaus bei Evendorf in Flammen

Ein totaler Raub der Flammen wurde am Donnerstag, den 30.07.2009, ein Wochenendhaus bei Evendorf. Um 11.05 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf, Egestorf und das Einsatzleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt alarmiert.

Ein aufmerksamer Autofahrer hatte beim Evendorfer Kreisel in Richtung Soderstorf eine Qualmwolke aus dem dortigen “ Osterfelder Wald “entdeckt. Beim Nachgehen der Qualmwolke entdeckte dieser dann, das mitten im Wald gelegene Wochenendhaus, das schon im Vollbrand stand.

Die drei alarmierten Feuerwehren wurden anschließend von ihm eingewiesen und dorthin geführt. Um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen, wurde noch zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Soderstorf aus dem angrenzenden Landkreis Lüneburg dazu alarmiert.

Innerhalb weniger Minuten gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und nach ca. 1,5 Stunden konnten die ca. 35 Feuerwehrleute dann “ Feuer aus “ melden. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, fuhren die Tanklöschfahrzeuge das Wasser im Pendelverkehr vom Evendorfer Feuerwehrhaus zum Einsatzort.

Polizeibeamte aus Salzhausen nahmen noch während der Löscharbeiten die ersten Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache auf.

Wie hoch der Schaden ist, steht ebenfalls noch nicht fest.

Fotos & Bericht: Arne Behrens

2,0

30 29.07. 13:10 BAB 7 Garlstorf > Thieshope. Brannte Pkw 1,0  
29 26.07. 12:00 Umzugsbegleitung 2,0  
28 25.07. 08:30 Umzugsbegleitung 4,0  
27 24.07. 19:00 Umzugsbegleitung 2,5  
26 18.07. 16:50

Kreisübergreifende Alarmübung in Evendorf

Ein angeblich brennendes Wohnhaus in Evendorf mit mehreren vermissten Personen rief am Samstagnachmittag, den 18.07.2009 gegen 16.49 Uhr insgesamt sieben Freiwillige Feuerwehren auf den Plan. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute an dem vermeintlichen brennenden Wohnhaus in der Evendorfer Dorfstraße, drang starker Qualm aus dem Zweifamilienhaus. Sofort rüsteten sich mehrere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus und fingen an, das Gebäude zu durchsuchen. Insgesamt konnten 14 vermisste Personen durch 12 unter schwerem Atemschutz befindlichen Feuerwehrleuten aus dem Haus ins Freie gebracht und anderen Feuerwehrleuten übergeben werden, die sie mit Tragen zu einer Sammelstelle brachten, wo sie dann umfangreich betreut wurden. Um die Situation so echt wie möglich darzustellen schrieen einige der vermissten Personen aus dem stark qualmenden Haus um Hilfe. Um genügend Atemschutzgeräteträger zu haben und dazu noch eine umfangreiche Löschwasserversorgung aufzubauen, wurden neben der zuständigen Feuerwehr Evendorf auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Egestorf, Sahrendorf- Schätzendorf sowie das Einsatzleitfahrzeug aus Hanstedt alarmiert. Des Weiteren wurden die benachbarten Freiwilligen Feuerwehren aus Hörpel (Landkreis Soltau- Fallingbostel) sowie die beiden aus dem Landkreis Lüneburg kommenden Freiwilligen Feuerwehren Soderstorf und Raven- Rolfsen alarmiert. Insgesamt waren die sieben Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 86 Feuerwehrleuten vor Ort. Nach gut einer dreiviertel Stunde konnte die Übungsleitung dann die Übung als erfolgreich beendet sehen. Ausgearbeitet hatten die kreisübergreifende Übung der Evendorfer Ortsbrandmeister Thorsten Meyer und der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hanstedt Klaus Stöckmann. Als Beobachter waren der Abschnittsleiter Heide des Landkreises Harburg Sven Wolkau aus Jesteburg sowie der Kreisausbildungsleiter Andreas Neven aus Stöckte zugegen. Aus dem Landkreis Soltau- Fallingbostel waren als Beobachter der Gemeindebrandmeister Bispingen Jürgen Stelter sowie der Abschnittsleiter Nord Carlos Brunkhorst vor Ort. Alle waren sich einig, daß die kreisübergreifende Übung ein Erfolg war. Die gefundenen kleinen Fehler sowie Verbesserungsvorschläge wurden im Anschluss an der Übung in einer großen Runde besprochen. Einen Dank sprach Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann dem Besitzer des Abruchhauses Stephan Cohrs aus, daß er sein gerade erworbenes Objekt für diese Übung zur Verfügung stellte. Einen weiteren großen Dank sprach er auch den Statisten aus, die von der Freiwilligen Feuerwehr Garlstorf unter Leitung des Ortsbrandmeister Norbert Petersen gestellt wurden.   

Fotos und Bericht: Arne Behrens
 

1,25

25 05.07. 12:26

PKW Brand auf der A 7 bei Egestorf

Zu einem brennenden Golf auf die BAB 7 wurde am Sonntagmittag gegen 12.26 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf gerufen. Hier stand bei Kilometer 40, kurz vor der Abfahrt Evendorf in Richtung Hannover, ein lichterloh in Flammen stehender VW Golf V auf dem Standstreifen. Zwei Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz gelang es jedoch, schnell das Feuer mit dem Wasser aus einem C- Strahlrohr unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Die Fahrzeuginsassen aus Erfurt konnten sich, bevor das Feuer auch den Innenraum erreicht aus dem Fahrzeug unverletzt retten. Der Golf wurde, in Anbetracht dessen, was von dem Wagen übrig blieb, völlig zerstört. Erhebliche Verkehrsprobleme gab es durch die große Rauchwolke, die quer über alle sechs Fahrspuren zog.

Bericht: Arne Behrens                                                                                         Foto: FF Egestorf

0,5
24 20.06. 21:05 BAB 7 Evendorf > Bispingen. Brannte Pkw 1,0  
23 20.06. 19:00 Brandsicherheitswachdienst 5,0  
22 12.06. 17:40

PKW Brand auf der A 7

Am früher Freitagabend geriet auf der BAB 7 bei Kilometer 29 zwischen Garlstorf und Thieshope in Richtung Hamburg aus bisher ungeklärten Gründen ein Pkw Fiat Marea Kombi in Brand. Dem Fahrer gelang es noch, das Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Stehen zu bringen und aus dem Fahrzeug zu steigen, bevor das Feuer auf den Innenraum übergriff. Gemäß der vor kurzem geänderten Ausrückeordnung wurden von der Leitstelle in Winsen die Feuerwehren Garlstorf und Egestorf alarmiert.
Beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges aus Garlstorf standen der Motor- und Innenraum des Fahrzeugs in Vollbrand, eine Seitenscheibe war bereits geplatzt. Mit dem Schnellangriffsrohr gelang es jedoch in kürzester Zeit, das Feuer abzulöschen.

Bericht und Foto: Matthias Wille GPW Salzhausen

0,5
21 04.06. 11:50 BAB 7 Garlstorf > Egestorf. Umgestürzter Baum auf der Fahrbahn. 0,75  
20 30.05. 18:30 Reetdachhaus in Evendorf drohte in Flammen aufzugehen

Einen aufmerksamen Hamburger Autofahrer ist es zu verdanken, daß in Evendorf ein größeres Feuer eines mit Reet bedeckten Hauses, verhindert wurde.

Beim vorbeifahren an dem besagten Reetdachhaus entdeckte er gegen 18.30 Uhr am Samstagabend, den 30.05.2009, in der Evendorfer Dorfstraße ein Fußball großes Feuer im Reet.
Geistiggegenwärtig nahm er eine Leiter, die im Garten stand und kletterte auf das Dach und schlug die immer größer werdenden Flammen mit einen Handtuch nieder.

Ein Nachbar sah dieses und kam mit einem Wassereimer angelaufen, wodurch das Feuer unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte. Der durch die Rettungsleitstelle ausgelöste Großalarm für die Freiwilligen Feuerwehren aus Evendorf, Egestorf sowie der mitalarmierte Einsatzleitwagen aus Hanstedt, war damit schnell beendet.

Während die Egestorfer und Hanstedter Feuerwehrleute die Einsatzfahrt abbrechen konnten, löschten die Evendorfer Feuerwehrleute die Brandstelle noch mal aus Sicherheitsgründen nach, um alle Glutnester vollkommen abgelöscht zu haben.

Der Einsatz der Feuerwehr Evendorf war damit auch schon nach wenigen Minuten beendet.
Der entstandene Schaden ist als Minimal einzustufen, wenn man bedenkt, was passiert wäre, wenn der Mann das Feuer nicht rechtzeitig entdeckt und so beherzt eingegriffen hätte. Wodurch das Feuer ausbrach, ist der Feuerwehr nicht bekannt.

Bericht: Arne Behrens    Foto: FF Evendorf

0,5
19 22.05. 13:00 Einsatz in Egestorf: Wäschetrockner stand in Flammen

Ein lichterloh in Flammen stehender Wäschetrockner veranlasste am Freitagmittag, den 22.05.2009 gegen 13.00 Uhr ein Großaufgebot der Feuerwehr.

Das schnelle Entdecken eines Feuer im Keller einer Doppelhaushälfte in Egestorf, durch die Bewohnerin, ist es wohl zu verdanken, daß größerer Schaden abgewendet werden konnte. Kurz vor 13.00 Uhr merkte sie, daß Qualm aus dem Keller kam und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Die schon nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintreffenden Feuerwehren aus Egestorf und Evendorf ließen vier Feuerwehrleute unter schweren Atemschutzgeräten in den völlig verqualmten Keller vordringen und fanden hier einen lichterloh brennenden Wäschetrockner vor, der auch noch unter einem Elektroanschlußkasten stand.

Mit Hilfe eines C- Rohres gelang es, die Flammen sofort unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Anschließend wurde zu Nachlöscharbeiten der völlig ausgebrannte Wäschetrockner sowie die daneben stehende Waschmaschine ins Freie gebracht, um alle Glutnester vollkommen ablöschen zu können.

Der gleichzeitig mit den Feuerwehren aus Egestorf und Evendorf alarmierte Einsatzleitwagen aus Hanstedt konnte noch auf der Anfahrt beidrehen und einrücken, da das Feuer schon gelöscht war.

Die Brandursache sowie die Schadenshöhe stehen noch nicht fest.

Bericht und Fotos: Arne Behrens
 

1,25

18 21.05. 13:00 Verkehrssicherungsmaßnahmen 3,0  
17 16.05. 09:00

Sportwagen in Flammen

Zu einem PKW- Brand kam es am Samstagmorgen, den 16.05.09 gegen 9.00 Uhr auf der A7 zwischen Garlstorf und Thieshope in Fahrtrichtung Hamburg. 

Bei einem aus Hannover stammenden Alfa Romeo schlugen aus noch nicht geklärten Gründen auf einmal Flammen aus dem Motorraum. Der Fahrer lenkte sein Sportwagen sofort auf den Standstreifen bei Kilometer 30. Er und sein Begleiter konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen und sich in Sicherheit bringen. Die Freiwillige Feuerwehr Egestorf wurde alarmiert, die schon wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintraf. Zwei Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutzgeräten konnten das Feuer mit dem Wasser aus einem C- Strahlrohr schnell unter Kontrolle bringen und ablöschen. Für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten mussten zeitweilig zwei Fahrspuren der A7 in Richtung Hamburg gesperrt werden. Der Alfa Romeo wurde durch das Feuer sehr stark in Mitleidenschaft gezogen.

Bericht und Foto: Arne Behrens
1,0

16 11.05. 23:55 Brannte Abfallbehälter auf der BAB 7 Parkplatz Schaabskaben 0,5  
15 10.05. 13:30 BAB 7 Egestorf > Bispingen. Sollte PKW brennen. Kein Feuer. 0,5  
14 08.05. 21:50 Baum auf Straße 0,5  
13 08.05. 21:20 Baum auf Straße 0,5  
12 08.05. 19:20 Sicherungsmaßnahmen aufgrund eines Sturmes 1,0  
11 03.05. 05:15 Mulleimerbrand auf der A7 Parkplatz "Utspann" 0,5  
10 20.04. 16:00 PKW-Brand auf der A7 AS Egestorf Richtung Garlstorf.

Wir löschten den PKW mit dem Schnellangriff unter Pressluftatmer. Im Stau kam es zu einem Auffahrunfall. Dort streuten wir auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemitteln ab.

0,75  
9 13.04. 14:30

Schwerer Unfall auf A7  

Zu einem schweren Unfall kam es am Ostermontag, den 13.04.09 gegen 14.25 Uhr auf  der A7 zwischen Evendorf und Bispingen in Fahrtrichtung Hannover. 

Ein Renault kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit der Schutzplanke. Anschließend wurde der Wagen mit vier Insassen wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert, wo er dann umstürzte und auf dem linken und mittleren Fahrstreifen der BAB 7 liegen blieb. Da gemeldete wurde, daß in dem Fahrzeug mehrere Personen eingeklemmt waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Als die Feuerwehrleute aus Egestorf nur wenige Minuten später eintrafen, hatten sich die Insassen schon selber und mit Hilfe von Ersthelfern befreien können.

Zwei der vier Insassen aus Düsseldorf mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Die Egestorfer Feuerwehrleute halfen bei der sofortigen Räumung der Unfallstelle, richteten das Fahrzeug wieder auf und schoben dieses auf den Standstreifen. Trotz der zügigen Räumung der Unfallstelle staute sich der Osterverkehr von Kilometer 47 bis zurück auf Kilometer 38 an der Anschlussstelle Egestorf.  

Foto und Bericht: Arne Behrens
0,75

8 11.04. 19:00 Brandsicherheitswachdienst 3,0  
7 28.03. 15:30 Alarmübung mit der FF Garlstorf

Eine realitätsnahe Einsatzübung führte jetzt die FF Garlstorf zum Abschluß ihrer Ausbildungswoche zum Thema "Technische Hilfeleistung" durch. An der Egestorfer Landstraße in Höhe der Einmündung zum Campingplatz wurde mit zwei ausgedienten Fahrzeugen ein schwerer Verkehrsunfall simuliert. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge der Garlstorfer Feuerwehr waren bereits die Polizei Salzhausen und ein Rettungswagen vor Ort. Eine erste Erkundung ergab, dass beide Fahrzeugführer in Ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt waren. Mit Unterstützung von Kameraden der FF Egestorf, die mit ihrem Rüstwagen zur Einsatzstelle gekommen waren, wurde die Rettung der realistisch geschminkten "Unfallopfer" eingeleitet. Das in der Ausbildungswoche erlernte Wissen wurde unter den kritischen Augen von Garlstorfs Ortsbrandmeister Norbert Petersen unter Ernstfallbedingungen angewandt, wobei viele Kameraden erst nach Beendigung des Einsatzes bemerkten, dass es sich um eine Übung handelte.
Nach kurzer Zeit war der erste Verletzte aus dem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Einsetzender starker Regen behinderte die Rettung des zweiten "Unfallopfers". Mit einer großen Plane wurde der Verletzte und die Rettungskräfte gegen die Wassermassen geschützt und nach umfangreichem Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte konnte auch dieser Verletzte dem Rettungsdienst übergeben werden.
Ortsbrandmeister Petersen zeigte sich mit den Leistungen der Feuerwehrleute sehr zufrieden und dankte Joachim Pahnke für die gute Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung.

Bericht und Foto FF-Garlstorf

0,75

6 02.03. 20:15

Spektakulärer VU auf BAB 7

Zu einem spektakulären Unfall kam es am Montagabend, den 2. März auf der A7 an der Anschlussstelle Egestorf.

Gegen 20.00 Uhr kollidierten, ca. 200 Meter vor der AS Egestorf, aus noch nicht geklärten Gründen, ein Containersattelzug aus dem Landkreis Diepholz mit einem Hamburger Opel Astra. Bei dem Unfall verschwand der Opel komplett unter dem Auflieger des Sattelzuges. Anschließend rauschte der LKW, samt Opel unter sich, über alle drei Fahrspuren der A7 in die dortige Mittelleitplanke. Wenige Sekunden später gelang es dem LKW Fahrer, sein Gefährt auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen zu bringen. Unfallzeugen sowie Erst- Helfer, die zum LKW liefen erwarteten Schlimmes unter dem Auflieger. Zu ihrem Erstaunen kroch der Hamburger selber aus seinem völlig zerstörten Astra. Erst – Helfer versorgten den Mann bis zum Eintreffen des Notarztwagen sowie eines Rettungswagen.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Egestorf leuchtete die Einsatzstelle aus und pumpte ca. 300 Liter Diesel aus einem beschädigten Tank des MAN Sattelzuges ab. Das schon ausgelaufene Diesel wurde mit Hilfe von Ölbindemittel aufgenommen.

Polizeibeamte der Autobahnwache Thieshope versuchen nun zu klären, wie der Unfall passieren konnte. Neben dem verletzten Opelfahrer erlitt auch der LKW- Fahrer einen gehörigen Schrecken.

Die linke und mittlere Spur der A7 im Bereich der Unfallstelle waren für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für mehrere Stunden gesperrt.      

Foto und Bericht: Arne Behrens

0,75

5 23.01. 15:15

Glück bei schwerem VU in Eyendorf

Eyendorf. Glück im Unglück hatten eine Mutter und ihre beiden minderjährigen Kinder, als sie am Nachmittag des 23. Januar auf schneeglatter Fahrbahn zwischen den Ortschaften Lübberstedt und Eyendorf mit ihrem Renault Twingo ins Schleudern kamen und mit einem entgegenkommenden Audi kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das hinten sitzende Kind aus dem Fahrzeug geschleudert, während das Kind auf dem Beifahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Glücklicherweise erlitten sie ebenso wie die Fahrerin nur leichte Verletzungen. Zur Befreiung des eingeklemmten Kindes alarmierte die Rettungsleitstelle in Winsen die FF Eyendorf und die FF Salzhausen. Zur Sicherheit wurde kurze Zeit später noch der Rüstwagen der FF Egestorf nach alarmiert. Mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät wurde zur möglichst schonenden Rettung das Dach des Twingo abgetrennt, das Kind unter Zuhilfenahme eines sogenannten Rettungsbrettes aus dem Fahrzeug gehoben und dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr das DRK mit drei Rettungswagen und einem Notarztwagen, sowie die Polizei Salzhausen, die auch die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen hat.
 


Fotos & Bericht: Mathias Wille GPW Salzhausen

0,75

4 23.01. 13:05 Pkw-Unfall mit eingeklemmter Person auf der BAB 7 Evendorf > Bispingen. Die eingeklemmte Person konnte vor unserem Eintreffen befreit werden. Die Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von uns versorgt. 0,5  
3 21.01. 07:30 PKW unter LKW auf der BAB7 Egestorf > Evendorf. Die eingeklemmte Person war bereits vor unserem eintreffen aus dem PKW befreit. Wir steuten auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. 1,0  
2 20.01. 14:45 Brannte Pkw auf Pendlerparkplatz an der AS Egestorf 0,5  
1 02.01. 05:40 Erheblicher Schaden nach Reifenbrand auf der BAB A 7

Zu einem brennenden LKW wurde am frühen Freitagmorgen, den 02.01.2009, die Freiwillige Feuerwehr Egestorf sowie das Einsatzleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt alarmiert. Gegen 5.39 Uhr wurde von der Einsatzleitstelle des Landkreises Harburg Alarm für die beiden Feuerwehren ausgelöst.

Nur wenige Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auf dem Parkplatz zwischen Evendorf und Bispingen bei Km 45,4 auf der A7 ein.
Bei einem Sattelzug war ein Reifen aus noch nicht geklärten Gründen in Brand geraten. Nachdem der LKW- Fahrer sein Gefährt auf dem Parkplatz abgestellt hatte wurde die Gardinenplane des Aufliegers durch das Feuer, im Bereich des Reifens, zerstört. Einige Kunststoffflaschen der Ladung, die aus 24 Tonnen Mutivitamin und Apfelsaft bestand, fielen schon vom Sattelauflieger.

Der brennende Reifen konnte schnell von zwei Feuerwehrleuten unter schweren Atemschutz mit dem Wasser aus einem Strahlrohr unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde noch ein zweites Strahlrohr eingesetzt um die glühende Hinterachse sowie die anderen Reifen zu kühlen. Durch das Feuer wurde die Ladung erheblich beschädigt und dürfte durch den Brandqualm als vernichtete gelten.

Auch der Sattelzugauflieger wurde durch die Hitze so sehr beschädigt, daß dieser ebenfalls nicht mehr als tauglich gilt. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde und wie Hoch der Schaden insgesamt ist, versucht jetzt die zuständige Autobahnpolizei Soltau-Fallingbostel zu klären.
 


Fotos & Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt

1,0