- Atemschutzausbildung (19.05)
- Feuerwehrmarsch Hanstedt (20.05)
- Samtgemeindefeuerwehrtag (03.06)
- Monatsdienst (05.06)
- Funkübung (06.06)
- Damenkaffee (09.06)
Dieser Entwicklung wollen wir uns natürlich auch nicht entziehen und versuchen hier noch mal einen ganz kleinen Rückblick auf das Jahr 2010 aus Sicht der Feuerwehr Egestorf zu geben.
Eine große Veränderung wurde am 31. Januar online geschaltet. Nachdem unsere alte Internetseite graphisch und vom Informationsgehalt leicht angestaubt war, entschlossen wir uns diese zu renovieren.
Wir denken, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, was sich auch in der Besucherzahl von über 25.000 Besuchern in 11 Monaten zeigt. Dies zeigt, das große Interesse an unserer Arbeit.
![]()
Jedoch wird man mit der Zeit auch ein wenig betriebsblind. Deshalb ein paar Fragen an Sie:
Wie gefällt Ihnen unserer Internetseite? Was müssen wir verbessern? Fehlt Ihnen auf der Seite etwas? Welchem Themenbereich schenken wir zuwenig Aufmerksamkeit? Wo haben sich Fehler eingeschlichen?
Antworten können Sie gerne per Mail (webmaster2@feuerwehr-egestorf) senden oder schreiben Sie einfach auf unsere Pinnwand. Nur wenn Sie uns ein solches Feedback geben, können wir besser werden.
Aber zurück zum Jahresrückblick: Das Jahr 2010 hat angefangen wie es auch aufgehört hat. Mit Schnee und Glatteis. Für uns bedeutete dies, dass wir im Januar und Februar vier Mal ausrücken mussten, um nach LKW-Unfällen Diesel aufzufangen und LKW's freizuschleppen.
Gleich in den ersten Tagen des März mussten wir zu einem Unfall mit Gefahrstoffen auf die BAB 7 ausrücken und die Nachbarwehr aus Garlstorf bei einem Reetdachbrand unterstützen. Trotz des Einsatzes von 10 Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Harburg brannte das Gebäude leider bis auf die Grundmauern nieder.
Am 18. März herrschte dann große Freude im Egestorfer Gerätehaus. Der Grund: Der neue Rüstwagen traf ein, und ersetzte das 23 Jahre alte Vorgängerfahrzeug. Dieser Rüstwagen, wie auch das Vorgängerfahrzeug, ist ein Fahrzeug des Landkreises Harburg, der im Rahmen des Rüstwagenkonzeptes bei der Feuerwehr Egestorf stationiert ist.
Das Fahrzeug wurde uns zwar erst am 12. Juni offiziell übergeben, aber natürlich hat es sich bereits bei Einsätzen vor dieser kleinen Übergabefeier bewährt.
Im April galt es lediglich eine brennende Strohballenmiete in der Nähe von Schätzendorf zu löschen.
Abgesehen von einem Verkehrsunfall mit einem brennendem Fahrzeug auf der BAB 7 Anfang Mai gab es bis zum Samtgemeindefeuerwehrtag keine größeren Einsätze.
Am 06. Juni richteten wir dann bei herrlichem Sommerwetter den Samtgemeindefeuerwehrtag aus. Neben den Wettbewerben richteten wir ein großes Rahmenprogramm insbesondere für die jüngeren Besucher aus. Zwar mussten wir viele Tage und Stunden für die Vorbereitung dieses Tages opfern, jedoch hat sich dieses gelohnt. Es war ein toller Tag und das was nicht so gut gelaufen ist, wurde vermerkt um dies beim Kreisfeuerwehrtag anders zu machen.
Danach hielten uns der Juni und grade der Juli ganz schön auf Trab. Wir mussten zu mehreren Unfällen ausrücken um ausgelaufene Kraftstoffe aufzufangen oder eingeklemmte Personen zu befreien. Leider verstarben bei diesen Unfällen alleine im Juli 3 Personen noch an den Unfallstellen.
Ungewöhnlich war auch ein Einsatz an einem Schweinetransporter. Ein dänischer Lkw-Fahrer bat uns an der Anschlussstelle Evendorf der A7 seine Ladung zu kühlen. In einem großen Stau hatte sich sein Viehtransporter so sehr erhitzt, dass er Angst um die Tiere hatte. Also wurden diese durch uns gekühlt, damit die Fahrt zu einem italienischen Schlachthof fortgeführt werden konnte.
Auch zwei Feuer mussten von uns gelöscht werden. Einmal ein Brand in der Heide bei Undeloh und zuvor Ende Juni ein Feuer im Seniorenheim in Egestorf. Hierbei handelte es sich zum Glück nur um eine große Alarmübung von acht Feuerwehren, dem Roten Kreuz und den Johannitern.
Im August wurden wir dann zu Helden. Genauer gesagt wurden wir mit dem Bürgerpreis des Landkreises Harburg in der Rubrik Alltagshelden ausgezeichnet. Während sich eine Abordnung der Feuerwehr noch auf dem Rückweg von dieser Veranstaltung befand, musste noch ein Mähdrescherbrand in Lübberstedt gelöscht werden.
Am letzten Wochenende im August richteten wir den Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Harburg aus. Für diese drei Tage waren natürlich noch größerer Vorbereitungen als beim Samtgemeindefeuerwehrtag erforderlich, jedoch waren wir am wichtigsten Punkt leider vollkommen machtlos; dem Wetter. Es regnete und regnete. Nur mit großen Mengen von Hackschnitzeln konnten wir verhindern, das der Festplatz komplett „abgesoffen" wäre. Zum Glück konnten hatten wir am Samstag und Sonntag wenigstens ein Paar regenfreie Stunden. Zwar waren die Bodenverhältnisse nicht grade traumhaft, dafür klappte aber das Rahmenprogramm und die Verpflegung nahezu reibungslos. Dies wäre jedoch ohne die Hilfe von vielen Helfern der anderen örtlichen Vereine und umliegenden Feuerwehren nicht möglich gewesen. Hierfür nochmals DANKE an die Helfer und natürlich den vielen Kuchenspendern.
Im September gab es dann mal wieder von allen etwas, von der kleinen Ölspur über ein brennendes Wohnmobil mit Gasflaschen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der BAB 7 war alles dabei.
Und auch die Wettbewerbsgruppe war noch immer aktiv. Es ging zum letzten Wettbewerb für dieses Jahr, dem Regionalentscheid in Klein-Meckelsen (ROW). Hier belegte die Wettbewerbsgruppe mit einer sehr guten Leistung und einer defekten Pumpe einen sehr guten 15. Platz.
Das vierte Quartal begann mit unserem Feuerwehrball auf dem Schüttenhof in Lübberstedt, der aufgrund unseres 100jährigen Bestehens zum Jubiläumsball wurde. Zusammen mit den vielen Helfern des Kreisfeuerwehrtages wurde, teilweise bis in den frühen Morgen, gefeiert.
Einsatzmäßig war der Oktober wieder einer der ruhigeren Monate. Wir mussten einen brennenden Pkw löschen und wurden zu einem schweren Verkehrsunfall bei Undeloh alarmiert. Hier verstarb ein Pkw-Fahrer, nachdem er mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt war.
Auch im November mussten wir wieder zu einem schweren Verkehrsunfall ausrücken. Diesmal war auf der Kreisstraße zwischen Evendorf und Raven ein Pkw gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer war schnell befreit und konnte durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Ebenfalls im November mussten wir einen Baum beseitigen, der auf eine Straße zu fallen drohte und in Quarrendorf auslaufende Kraftstoffe aus einem Lkw-Tank auffangen bzw. umpumpen.
Wie auch schon der Januar, machte es der Dezember dem Straßenverkehr durch Schnee und Glatteis nicht einfach. Wir mussten daher wieder nach Lkw-Unfällen Diesel auffangen und einen Lkw-Fahrer aus seinem umgestürzten Lkw befreien.
Natürlich sind hier nicht alle Einsätze aufgeführt. Auch nicht aufgeführt sind hier die vielen Übungsdienste, die erforderlich sind um den Anforderungen im Einsatz gerecht zu werden.
Trotz aller Anstrengungen war es wieder ein Jahr das Spaß gemacht hat. Schauen wir mal was uns im Jahr 2011 so erwartet....


