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"Es flogen Splitter, das Metall knirschte und ich hab einfach nur die Augen zugemacht und an
meiner Familie gedacht. ", berichtet Carsten Schlag über seinen Autounfall auf der A7 zwschen Hamburg und Hannover. In der Nähe der Abfahrt Egestorf war plötzlich ein Lkw vor ihm ausgeschert und quer über alle drei Fahrspuren gezogen. Carsten Schlag konnte in seinem Opel nicht mehr ausweichen.
Als die Polizisten am Unfallart eintrafen, sahen sie den komplett zerstörten Opel unter dem Auflieger des Container-Lkw liegen. Das Dach des Autos war extrem eingedrückt, so dass für einen Menschen kaum noch Platz war. Umso erstaunicher, dass sich Carsten Schlag nahezu unverletzt aus dem Auto befreien konnte. Der 38-Jährige hatte schlichtweg Glück: Wäre der Opel an der Fahrerseite angefahren worden hätte er kaum Überlebenschancen gehabt.
Der 58-Jährige Lkw-Fahrer stand nach denn Unfall noch lange unter Schock. Er hatte weder den Opel auf der linken Fahrspur gesehen, noch den Zusammenprall mit dem PKW bemerkt. Ein plötzlicher stechender Schmerz, so berichtet er, hatte ihn dazu veranlasst, den Lkw unwillkürlich nach rechts auf den Standstreifen zu ziehen. Dann versuchte er gegenzulenken und ist dabei über alle drei Fahrstreifen in die Mittelschutzplanke gerast.
Doch Carsten Schlag glaubt fest daran, dass der Lkw-Fahrer hinter dem Lenkrad eingeschlafen ist und deshalb das Lenkrad so plötzlich nach links gerissen hat. Noch wichtiger ist aber für ihn, dass seine Familie nicht mit ihm im Auto saß. Carsten Schlag hat am Unglückstag einen Schutzengel gehabt.
Sendung vom 07.03.2010 bei VOX "auto mobil" Bericht von VOX, Video von Norbert Böwing www.auto-r.de



